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Plattformübergreifender Browser Line Mode wieder da

04.10.2013 | 06:31 Uhr |

Auf anklickbare Links oder gar farbige und blinkende Bildchen musste man beim ersten Web-Browser für alle gängigen Betriebssysteme noch verzichten. Wie sich das anfühlte, zeigt das CERN in einer Simulation

Die Rolle von Line Mode nimmt heute eher der nur ein Jahr jüngere Lynx ein. Mehr zur Geschichte des Line-Mode-Browsers erfährt man bei Wikipedia .  Entwickler bei CERN in Genf wollten die ursprüngliche Erfahrung auch heutigen Usern ermöglichen und programmierten eine neue Version, die auf aktuellen Betriebssystemen in modernen Browsern läuft. Mit dem Line-Mode-Browser war man entsprechend den damaligen Terminals mit maximal 24 Reihen und 80 Zeichen unterwegs. Ohne Maus – eine grafische Oberfläche fürs Web gab es damals nur auf Steve Jobs' Next-Computern, für die Tim Berner-Lee 1990 zusammen mit der ersten allgemein zugänglichen Website das WorldWideWeb-Programm erstellt hatte. Im Auftrag von Berners-Lee entwarf der Student Nicola Pellow bis 1992 für alle, die auf einfachere Systeme zurückgreifen mussten, den simplen Line Mode-Browser . Fertig ist der simulierte Ausflug in die digitale Vergangenheit samt Original-Eingabegeräuschen auf der CERN-Homepage . Damit kann man selbstverständlich auch die erste Website von 1990 besuchen, die im Web immer noch verfügbar ist.

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