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Pllattenindustrie kämpft weiter gegen Piraterie

14.01.2003 | 11:22 Uhr |

Die deutsche Musikindustrie gibt den Kampf gegen die Piraterie im Internet nicht auf. "Kriminalität ist nicht komplett zu vermeiden. Man muss aber auf den Abschreckungseffekt setzen", sagte Hartmut Spiesecke vom Bundesverband der Phonographischen Wirtschaft am Dienstag in Hamburg. Illegale Musikangebote im Internet würden weiterhin konsequent verfolgt. Wer Musik anbiete, ohne die Rechte erworben zu haben, verstoße gegen das Urheberrechtsgesetz und müsse mit Schadenersatzforderungen rechnen. Die deutsche Phonoindustrie wolle damit eine Aussage des Vorsitzenden des US-amerikanischen Musikverbands (RIAA), Cary Sherman, richtig stellen, die laut Spiesecke falsch interpretiert worden sei. Sherman hatte in einem Interview mit der BBC Online gesagt, die Musikindustrie könne illegale Angebote nicht komplett aus dem Internet drängen und wolle nur ihr weiteres Ausbreiten verhindern. In der Vergangenheit hatte die RIAA verschiedene Musik- Tauschbörsen mit Urheberechtsklagen in Millionenhöhe überzogen. So musste die einst populäre Musik-Tauschbörse Napster nach einer gerichtlichen Niederlage vom Internet gehen. dpa

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