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"Plug and Play" gegen Spam

10.04.2006 | 10:20 Uhr |

Mit der "Spam Firewall 900" stellt Barracuda seine bislang leistungsstärkste Appliance für den E-Mail-Schutz vor. Der Clou: Auch Konzerne brauchen nur einmal "einstecken und einrichten".

Software oder Hardware? Im Kampf gegen Spam müssen sich Unternehmen entscheiden: Eine Appliance gilt prinzipiell als die einfachere, eine Softwarelösung als die effektivere Lösung - die allerdings Performance-Verlust mit sich bringen kann. Stichwort für eine Armee von Herstellern auf dem Markt für E-Mail-Security.

Die "Spam Firewall 900" von Barracuda.
Vergrößern Die "Spam Firewall 900" von Barracuda.

Zu einem erfolgreichen Wettbewerber hat sich inzwischen Barracuda mit seiner Appliance-Reihe "Spam Firewall" gemausert. Seit drei Jahren am Markt, verkaufte der kalifornische Hersteller davon über 35.000 Appliances weltweit. Barracudas Formel: einmal eingesteckt und eingerichtet, Thema Spam erledigt. Mit anderen Worten: Die Serverlandschaft einer IT-Umgebung bleibt unberührt von den Spam-Firewalls des Herstellers, unabhängig von ihrer Größe.

Versprochene Superlative

Mit der "Spam Firewall 900" stellt Barracuda jetzt das bislang leistungsstärkste Modell vor. Konzipiert für den Einsatz in Großunternehmen und Konzernen, bietet Appliance angeblich die derzeit größte Speicherkapazität und den schnellsten Durchsatz, die momentan für E-Mail-Gateway-Appliances zur Verfügung stehen.

So verspricht der Hersteller, mit ihr über 20 Millionen Mails pro Tag nach unerwünschter Werbung durchsuchen zu können. Dies entspräche dem durchschnittlichen Kommunikationsaufkommen des E-Mail-Verkehrs von bis zu 30.000 Anwendern. Barracuda setzt noch einen drauf: Bei diesen Angaben handle es sich nicht um die maximale Systemkapazität, sondern eher um Empfehlungen.

Wem das eine Nummer zu groß ist: Neben der "Spam Firewall 900" bietet Barracuda fünf weitere Versionen seine Appliance an. Ab dem Einstiegsmodell "100" für etwa 1 bis 500 aktive E-Mail-Nutzer gibt es die Lösung für Unternehmen jeglicher Größenordnung. Der Haken: Bei einem Preis von knapp 2.000 Euro für die einfachste Variante scheint sich die Appliance erst für mittelgroße Betriebe zu lohnen.

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