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Po Go: Drucker im Handyformat

16.06.2008 | 09:29 Uhr |

Zur Urlaubssaison bringt Polaroid den Sofortbilddrucker Po Go heraus. Das Gerät, das nicht größer als ein Handy ist, druckt unterwegs Farbfotos auf Spezialpapier aus.

Am 1. Juli hält PoGo, der Sofortbild-Minidrucker der US-amerikanischen Firma Polaroid , Einzug in die Warenregale. Der Fotodrucker misst 12 auf 7,2 auf 2,3 Zentimeter und wiegt mit Batterie rund 227 Gramm. PoGo basiert auf der Zink-Technik, deren Name sich von "Zero Ink" ableitet. Wie der Name schon sagt, kommt dieses Druckverfahren ohne Tinte aus. Das spezielle Druckerpapier für den PoGo ist in drei dünnen Lagen mit Kristallen beschichtet, die durch Erhitzung sichtbar gemacht werden. Die oberste Schicht enthält Gelb, die mittlere Magenta und die untere Blau. Die Fotos sind nach dem Druck wie gemacht fürs Herumreichen am Strand, wasserfest und resistent gegen Kratzer. Über USB oder die Bluetooth-Schnittstelle schließt man seine Digitalkamera oder sein Foto-Handy an den PoGo an. Ein Lithium-Ionen-Akku versorgt den Minidrucker mit Strom - wie lange das Druckvergnügen dann dauert, hat der Hersteller bislang noch nicht verraten. Zur Dauer des Druckvorgangs gibt es aber schon Angaben - rund 60 Sekunden soll muss man warten, bis man das fertige Minibild in der Hand hält. Zu Beginn soll der PoGo zum Preis von 150 Euro zunächst bei Media Markt und Amazon.de verfügbar sein. Im Lieferumfang sind 10 Blatt Druckpapier mit abziehbarer Klebefolie auf der Bildrückseite enthalten. Nachschub fürs Papierfach kostet für weitere 10 Blatt 3,99 Euro, für 30 Blatt 6,99 Euro. Auf der Seite des Herstellers kann man sich über weitere Details informieren und Animationen zum Produkt anschauen - bisher allerdings nur in englischer Sprache.

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