1000704

Pocket PC behindert iPhone-Verkäufe

25.08.2008 | 12:40 Uhr |

Apples Shopsystem in den Apple Stores basiert auf einer mobilem Pocket-PC-Lösung. Ausgerechnet diese macht beim Kauf eines iPhone gerne Probleme.

Ein Pocket PC sorgt für langsamere iPhone-Verkäufe - aber nicht, weil Kunden sich lieber für das Windows-Mobile-Modell entscheiden. Das Gerät Motorola EaspPay, das mobile Bezahlungen abseits von fest installierten Kassen ermöglicht, kommt in vielen Apple Retail Stores zum Einsatz und sorgt dort für Probleme.

Apple Insider berichtet, dass Apple seit 2005 mit den Systemen dafür sorgen will, dass Mitarbeiter Kunden schneller bedienen können und sich keine Schlangen vor festen Kassen bilden. Die Geräte sollen aber derzeit für das genaue Gegenteil sorgen: Sie hängen sich auf, reagieren nicht auf Kommandos und es dauert 15 Minuten, bis Mitarbeiter sie starten können. Besonders betroffen sind iPhone-Kunden in den USA, da die Store-Mitarbeiter die Pocket PCs einsetzen müssen, um die AT&T-Verträge im Store zu aktivieren. Als Resultat mussten einzelne Kunden stundenlang im Store warten, um ihr iPhone kaufen zu können. Ein von Apple Insider zitierter Store-Mitarbeiter wünscht sich deshalb eine Umstellung auf ein Apple-basiertes System.

0 Kommentare zu diesem Artikel
1000704