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Pokémon Go: Erster Blick auf den AR-Hit

14.07.2016 | 14:06 Uhr |

Das neue Augmented-Reality-Game von Nintendo Pokémon Go hat das Potential zum Sommer-Hit. Nun geht es auch hier los.

Update vom 14.7.: Seit gestern steht die App Pokémon Go im deutschen App Store zur Verfügung, auch über den Google Playstore kann man sich das AR-Spiel laden. Der Hype bricht aus und schon gibt es die ersten Bedenkenträger. Der ADAC etwa warnt davor, die App im Straßenverkehr zu benutzen, Symantec weist darauf hin, man solle Acht geben, aus welchen Quellen man die App bezieht, da Cyber-Kriminelle auf den Trend aufspringen und virenverseuchte Apps verbreiten – diese Sorge haben Android-Anwender exklusiv. Doch auch iOS-Nutzer sollten stets die aktuelle Version laden, die Original-Fassung hatte mehr Zugriff auf das Google-Konto als notwendig und beabsichtigt. Doch hat die intensive Nutzung des Spiels noch ganz andere Folgen: Da GPS immer und Bildschirm fast immer an sein müssen, leert sich der Akku schneller als sonst (Lesen Sie hier unsere Tipps zum Verlängern der Akku-Laufzeit und hier eine Übersicht aktueller Powerbanks ).

Hat man sich gegen die Unbill aber gewappnet, steht dem Spielspaß nichts im Wege. Wo Sie die virtuellen Monster finden und was Sie damit anfangen können, lesen Sie in unserem Ratgeber .

Original vom 8.7.: Nicht ohne Grund ist das neue Spiel Pokémon Go in den amerikanischen iTunes-Charts auf dem ersten Platz und dominiert die Spiele-Blogs: Das Nintendo-Game ist erstklassig gemacht und übt eine ganz eigene Faszination aus.

Diesen Pokémon finden wir in der Münchner Georgenstraße.
Vergrößern Diesen Pokémon finden wir in der Münchner Georgenstraße.

Offiziell ist das von Niantic für Nintendo entwickelte AR-Game in Deutschland noch nicht verfügbar, mit einem US-Account kann man das Spiel aber bereits ausprobieren. Zu unserer Überraschung ist es schon jetzt komplett lokalisiert und auch die deutschen Karten stehen anscheinend bereits zur Verfügung. Man muss nur auf die Straße treten und kann mit dem Spiel beginnen.

Simpel ist das Spielprinzip, das wie alle Pokémon-Spiele aus den beiden Elementen Sammeln und Wettkampf besteht: Das Spiel zeigt eine interaktive Karte der unmittelbaren Umgebung auf dem iPhone-Bildschirm und informiert, wo sich Pokémons und sogenannte Poké-Stops befinden. Man muss sich nämlich bewegen, um Pokémon spielen zu können. In München Schwabing müssen wir nur wenige Meter gehen um mehrere Pokémons und Poké-Stops zu finden. Dabei handelt es sich um unzählige Sehenswürdigkeiten, die das System offenbar per GPS ortet und meldet.

Items sammelt man an bestimmten Sehenswürdigkeiten.
Vergrößern Items sammelt man an bestimmten Sehenswürdigkeiten.

Geht man beispielsweise zu einem Weltkriegsdenkmal, blendet sich ein Foto des Ortes ein und man kann Pokébälle und andere Items sammeln. In unregelmäßigen Abständen trifft man auch auf Pokémons, kleine Wesen die man einfangen und trainieren kann. Hier wird die App zur echten Augmented Reality-Anwendung und blendet das Pokémon in das Kamerabild ein. Direkt vor einem Antiquitätengeschäft finden wir so den laut Pokédex 30 Zentimeter großen Pokémon Taubsi, einen noch schwachen und kleinen Kleinvogel-Pokémon. Fangen müssen wir ihn nun mit einem Pokéball, den wir auf Taubsi "werfen". Die Aufgabe des Spielers ist ab sofort das Trainieren des Pokémon um in verschiedenen Arenen gegen Gegner zu kämpfen. Achtung: Es kann passieren, dass man seine Spielgegner auch wirklich auf der Straße trifft.  Verfügbar ist das von Spiel auch für Android, per In-App-Kauf können weitere Gegenstände erworben werden.

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