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Pornografie-Klage gegen Google

08.05.2006 | 13:07 Uhr |

Ein US-Lokalpolitiker hat eine Klage gegen Google eingereicht. Das Unternehmen profitiere von Kinderpornografie, so der Vorwurf.

Laut einem Bericht von Golem.de wirft der Bezirksabgeordnete aus Long-Island (New York) Google vor, von der Verbreitung von Kinderpornografie zu profitieren. Jeffrey Toback verklagt das Suchmaschinen-Unternehmen allerdings als Privatmann, da Google seinen Firmensitz nicht in seinem Bezirk hat.

In Interviews zeigt sich Toback „als nicht besonders vertraut im Umgang mit Computern“. Dass Google standardmäßig einen Filter für Suchergebnisse anbietet, habe er erst vor kurzem erfahren. Ob er auf seinem privaten Rechner Filtersoftware installiert habe, konnte der Lokapolitiker auch nicht sagen.

Google hat die Vorwürfe umgehend zurückgewiesen. Kinderpornografie sei auf Google selbstverständlich verboten. Würden derartige Inhalte gefunden, würden sie sofort entfernt, so ein Unternehmenssprecher.

Die Klage fällt zusammen mit Bemühungen der Bush-Regierung, einen strengeren Schutz von Kindern im Internet durchzusetzen.

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