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Power Mac G5 doch nicht schnellster PC der Welt?

30.07.2003 | 12:32 Uhr |

Microprocessor Report Chefredakteur stellt Aussagen von Apple in Frage

Peter Glaskowsky, Chef-Redakteur des Microprocessor Report , stellt Apples Aussagen über den neuen Power Mac G5 in Frage. In einem Newsletter, der sich an registrierte Microprocessor-Report-Leser richtet, schreibt er, dass es schon Mitte der 1990er Jahre einen RISC-basierten Windows-NT-Desktop-PC gegeben habe. Damit spielt er auf den DEC Alpha an, der von Compaq nach kurzer Zeit wieder wieder fallen gelassen wurde. Außerdem seien die Benchmarks , die Apple für den Pentium 4 und den Xeon-Prozessor veröffentlicht habe, tatsächlich "deutlich höher als Apple sie berichtet".

In einem anderen Artikel unterstreicht er, dass der Geschwindigkeitsvorteil der 64-Bit-Prozessoren wahrscheinlich niedriger sei als etwa der, der durch die Altivec-Einheit des G4-Prozessors von Motorola und IBM, Intels SSE oder AMDs 3DNow!-128-Bit-Vektoreinheiten ausgehe.

Andererseits räumt der Chip-Analyst ein, dass Apple durch den neuen Power Mac wieder mit Windows-PCs konkurrieren könne. Der Wettbewerb zwischen allen 64-Bit-Chip-Herstellern stelle außerdem ein interessantes Rennen dar.

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