915274

Powerbook G5 mit Wasserkühlung?

24.09.2003 | 12:14 Uhr |

Kaum hat Apple die Desktop-Variante des G5 in den Handel gebracht, warten Anwender schon begierig auf das Powerbook G5.

Wie bei der letzten Generation hat Apple aber auch hier Probleme mit der Hitzeentwicklung, ein Powerbook G4 hat es erst 16 Monate nach dem Desktop gegeben.
Von einem ungewöhnlichen Lösungsansatz will jetzt die Gerüchtesite Apple Insider erfahren haben. Demnach sollen die Ingenieure in Cupertino mit einem wasser gekühltem Prototypen experimentieren. Anders als bei der herkömmlichen Luftkühlung, die überschüssige Hitze per Konvektion abführt, setzt Wasserkühlung auf Wärmetransport. Leitungen an der Hitzesenke des Prozessors nehmen die Energie auf und geben sie an anderer Stelle mit Hilfe eines Ventilators wieder ab.
Experimente mit Wasserkühlung sind nicht neu, bereits IBM hat Ende der Neunziger Jahre versucht, Think-Pad-Prototypen damit zu kühlen. Zuletzt hat Hitachi Prototypen von wasser gekühlten Notebooks gebaut.
Jon Rubinstein, Leiter der Hardwareentwicklung, hat letzte Woche in einem Gespräch mit unserer britischen Schwesterzeitschrift Macworld UK ein Powerbook G5 als "solide Ingenieurskunst", die Zeit für ihre Entwicklung brauche. Dabei hat Rubinstein jedoch betont, Apple warte auf Strom sparende und weniger Abwärme produzierende G5-Chips

0 Kommentare zu diesem Artikel
915274