Preisabsprachen

Apple akzeptiert EU-Vergleich in Sachen E-Books

21.09.2012 | 11:19 Uhr | Peter Müller

Während Apple in den USA weiterhin einen vom dortigen Justizministerium eingebrachten Vergleich ablehnt und sich vor Gericht verteidigen will, wollen Apple und vier der mitangeklagten fünf Verlage einen Vergleich in der EU akzeptieren.

Demnach werde Apple mit seinen Verlagspartnern mit Ausnahme von Pearson/Penguin das so genannte Agenturmodell für zunächst zwei Jahre aufgeben und es Retailern erlauben, die Preise für E-Books selbst zu bestimmen. Ein solches Vorgehen lehnt Apple in den USA ab, Amazon hatte dort E-Books zu deutlich niedrigeren Preisen als die Printausgabe (und die Fassung in Apples iBooksstore) angeboten. Während das US-Justizministerium im Agenturmodell eine Behinderung des freien Wettbewerbs sieht, argumentiert Apple damit, im Gegenteil das Quasimonopol von Amazon nur auf diese Weise brechen zu können.

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