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Preise fürs Mobiltelefonieren sind im März 2006 um 11,5 Prozent gefallen

05.04.2006 | 09:47 Uhr

Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden meldet, dass im März 2006 die Preise für das Telefonieren mit Handys um 11,5 Prozent unter dem Niveau vom März 2005 lagen. Gegenüber dem Vormonat fielen die Preise um 0,4 Prozent.

Die Internet-Nutzung verbilligte sich zwischen März 2005 und März 2006 um 5,5 Prozent. Im Vergleich zum Vormonat blieben die Preise unverändert.

Telekommunikationsdienstleistungen insgesamt (Festnetz, Mobilfunk und Internet) verbilligten sich für private Haushalte im März 2006 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um drei Prozent. Von Februar auf März 2006 sank der Gesamtindex hingegen nur um 0,1 Prozent.

Kaum Veränderungen ergab sich für die Nutzung von Telefondienstleistungen im

Festnetz. Mit einem Preisrückgang von lediglich 0,1 Prozent bewegten sich die Kosten nahezu auf dem Niveau des entsprechenden

Vorjahresmonats. Anders sieht es aus bei Gesprächen vom Fest- in die Mobilfunknetze: Hier ist immerhin eine Verbilligung um 1,9 Prozent zu konstatieren.

Während Auslandsgespräche im Vergleich zum März 2005 geringfügig preiswerter (- 0,4 Prozent) wurden, verteuerten sich Ortsgespräche (plus 0,4 Prozent) und Inlandsferngespräche (plus 0,9 Prozent). Die Anschluss- und Grundgebühren blieben im März 2006 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat stabil.

Gegenüber Februar 2006 blieb der Preisindex für das Telefonieren im Festnetz im darauf folgenden März unverändert. Inlandsferngespräche verteuerten sich um 0,3 Prozent. Bei den Ortsgesprächen, den Gesprächen vom Festnetz in die Mobilfunknetze sowie den Auslandsgesprächen gab es im März 2006 im Vergleich zum Februar 2006 keine durchschlagenden Veränderungen. (jm)

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