Premier für Fachmesse Digi:media
Gelungener Auftakt für die digi:media
Im schwierigen Messegeschäft einen neuen Event zu platzieren ist mutig - im Fall der Fachmesse digi:media, die zwischen 7. und 9. April in Düsseldorf Premiere hatte, hat sich der Mut gelohnt
Print muss im mobilen Zeitalter von Web 2.0, mobile Apps und Social Media um sein Image kämpfen und zeigen, dass es seinen Weg in die Zukunft gefunden hat. Dies will die neue Messe digi:media mit dem Motto "Content trifft Technik trifft Business" zwischen dem 7. und 9. April zeigen. Die neue Fachmesse für "Commercial Publishing & Digital Printing" wie es in der Unterzeile heißt, ist als Plattform für printbasierte, vernetzte Kommunikation konzipiert und zeigt alle Segmente der Wertschöpfungskette.
Und tatsächlich ließen sich bei einem ersten Messerundgang am Donnerstag einige spannende Lösungen entdecken. Hier ein Überblick:
Workflow mit der Mindmap
Viele Unternehmen setzen ihren Workflow anhand der vorhandenen Ressourcen und Gewohnheiten auf und versuchen dann, das Ganze über Tools verständlich und kontrollierbar zu machen. Einen ganz anderen Weg geht das Unternehmen Neo7even mit seiner Lösung NeoZenzai. Hier startet jedes Projekt quasi auf einem weißen Blatt, abgebildet durch ein blankes Fenster am Desktop. Der Anwender legt seine Aufgabe fest (beispielsweise einen Artikel publizieren), legt die wichtigsten Parameter fest (für welches Medium ist der Artikel gedacht, welche Elemente soll er beinhalten) und hangelt sich so schrittweise durch den Entstehungsprozess. Die Optionen orientieren sich dabei an der Vorgehensweise des Anwenders, der mit seinen Angaben langsam einen Entscheidungsbaum aufbaut bis er am Ziel landet. Da jedes Unternehmen die hinterlegten Möglichkeiten selbst definieren kann, lassen sich mit dem System auch sehr komplexe Abläufe darstellen, ohne den Anwender zu Beginn mit einer Vielzahl an Einstellungsmöglichkeiten und Fachausdrücken zu verwirren. Darüber hinaus unterstützt das System Funktionen wie das Editieren in Indesign über den Browser.
NeoZenzai ist als Software oder gehostete ASP-Lösung zu haben, Preise auf Anfrage. Infos unter www.neo7seven.de
Skandinavier auf dem Vormarsch
Erstmals in Deutschland zu sehen ist das skandinavische Redaktionssystem PagePlanner 3. Es nutzt Indesign als Basis und erweitert die Layoutsoftware um einen so genannten Flatplan zur Planung von Publikationen und zur Darstellung des Workflows. Über einen Browser hat der Anwender Zugriff auf das System, kann Artikel strukturieren, verschieben oder auch mehreren Ausgaben zuordnen. Die Artikel lassen sich komplett oder in Teilen angebundenen Mitarbeitern zur Bearbeitung freigeben und bildet den Bearbeitungsstand der Publikation ab. Weiterer Bestandteil ist der Media Editor. Hier lassen sich unterschiedliche Formate je nach Artikelform und Ausgabemedium definieren. Der Anwender schreibt seinen Text dann passgenau in die Vorlage und kann verschiedene Versionen für print, mobile oder die Website erstellen. Dritter Bestandteil der Lösung ist Story Central. Dort sind alle Themen und Beiträge gesammelt und lassen sich organisieren oder weiter distribuieren.
In Deutschland soll PagePlanner im Herbst in Version 3 auf den Markt kommen, unter anderem in Zusammenarbeit mit dem Dienstleister Flux Labor. Infos unter www.pageplannersolutions.com, www.fluxlabor.de
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