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Premieren auf der Seybold

25.09.2001 | 00:00 Uhr |

Mit Spannung erwarten Macianer weltweit die heutige Keynote von Apple-Vize Phil Schiller. Doch nicht nur Apple hat auf der wichtigsten Publishing-Messe jede Menge zu bieten.

Zu Beginn der Seybold Seminars, hat Quark am Montag Morgen (Ortszeit) mit einer auf Xpress 5 konzentrierten Keynote das erste Highlight gesetzt. Dabei stellten Vize-Präsident Juergen Kurz und der Quark-Produktmanager Brett Meuller die gesteigerte Produktivität der neuen Fassung der Layoutsoftware heraus. Mit Xpress 5, das in einer öffentlichen Betaversion zum freien Download auf Qaurks Servern steht, bekomme man "bessere Werkzeuge für Print" an die Hand und zudem Webdesigntools, die man in Xpress gewohnter Weise bediene. Man könne mit vorhandenem Personal daher wesentlich mehr produzieren, ohne zusätzliche Schulungen den Produktionern zu geben. Macwelt hatte bereits Gelegenheit für einen ersten Blick auf die Publishing-Software .

Adobe arbeitet weiter an "Network Publishing"


XMP, Extensible Metadata Platform, nennt Adobe eine Technik, mit der man
Auftragsdaten mit den Dokumenten eines Druck- oder Design-Auftrages
verbinden kann. In diesen Meta-Informationen kann man grundlegende
Informationen wie die Größe und Art des Druckmaterials festhalten, aber
zusätzlich auch die Kundendaten oder die internen Vermerke der Bearbeiter.
Als erstes Produkt von Adobe macht die Vollversion von Adobe Acrobat 5
diese Meta-Informationen zugänglich, Illustrator 10 und Indesign 2 werden
ebenfalls damit arbeiten, wenn die beiden Programme Ende dieses
beziehungsweise Anfang nächsten Jahres in den Handel kommen. Damit die
XMP-Daten in anderen Programmen weiter verarbeitet werden können, stellt
Adobe anderen Softwareentwicklern die grundlegenden Funktionen in einem
Paket (SDK) zur Verfügung, Interessierte erhalten das SDK über die
Internet-Seiten von Adobe Solutions Network. Anlässlich der Messe in San Francisco hat Adobe neue Versionen von Indesign und Illustrator vorgestellt. wm
Info: partners.adobe.com/asn/main.html .

EFI


Der amerikanische Hersteller von RIP-Lösungen, EFI (electronics for imaging) stellt ein neues Softwarepaket und zwei neue Fiery-Hardware-RIPs vor. Neben anderen Funktionen kann das "Graphic Arts Package" im Halbton-Modus proofen, Papierweiß simulieren und mehrere Hot Folder verwalten. Es enthält eine Softproof-Funktion und einen Tiff/IT Importfilter, der es dem Benutzer ermöglicht, herstellerspezifische und Standard- Postscript und PDF-Workflows zu kombinieren. Der Filter unterstützt auch DCS 2.0-Dateien. Die beiden RIPs heißen Z5 und Z18, wobei das Z5 auf einem 866 MHz-Prozessor läuft und nach Herstellerangaben mit allen gebräuchlichen Netzen zusammen arbeitet und über das Netz auf Scans zugreifen kann, die auf lokalen Rechnern gespeichert sind. Optional erhält man mit dem Z5 das Color Profiler Kit dazu, die aus einer Software zum Erstellen von Profilen und einem Spektrometer besteht. Das Z18-RIP arbeitet mit zwei Prozessoren mit je einem Gigahertz und beinhaltet die Jobverwaltungssoftware Doc Builder Pro und die Version 3.0 der Farbmanagement-Software EFI Color Wise, die auch der Z5 beiliegt. Die beiden Hardware-RIPs wurden bislang über die OEM-Partner von EFI vertrieben, die neue Fiery-Software soll ab dem ersten Quartal 2001 erhältlich sein. dc
Info: www.efi.com

PDF Technologien für Handhelds von Ansyr technolog


Ansyr Technology entwickelt Software für Organizer, Netze und Workstations und demonstriert auf der Seybold Werkzeuge, um PDF-Dokumente auf dem PDA darzustellen und zu editieren. Die Tools arbeiten auf Plug-in-Basis, die neue Software PDF Forms erlaubt etwa das Ausfüllen von Formularen im PDF-Format sowie das Verwalten von Rechten für PDF-Dokumente auf dem Handheld. Außerdem stellt das Unternehmen die Bildbetrachtungssoftware Mobile Office her, die XML, HTML, TXT, JPEG, GIF, TIFF und BMP-Daten darstellen kann. Systemanforderungen, Preise und Verfügbarkeiten sind noch nicht bekannt, weitere Informationen gibt es unter www.ansyr.com . dc

Neues Kamerarückteil: Sinarback HR von Sinar


Sinar stellt ein neues Kamerarückteil vor, das mit einer maximalen Auflösung von 75 Millionen Pixeln arbeitet. Das quadratische Rückteil enthält einen CCD-Sensor mit 6 Millionen Pixeln, den Philips herstellt. Durch die 4fach-Auslöse-Technologie kommt der Sensor auf 24 Megapixel. Für Situationen, in denen eine extrem hohe Auflösung benötigt wird, kann die Sensorfläche schrittweise abgetastet werden und erreicht so die 75 Millionen Pixel, was Dateien mit etwa 450 MB Größe ergibt. Um die Qualität der Microscanning-Technologie bestmöglich nutzen zu können, hat Sinar spezielle Linsen entwickelt, die im optischen Mittelpunkt über 100 Linienpaare darstellen können. Die Sinaron Digital HR-Linsen reduzieren die Farbabweichungen und sorgen für optimale Schärfe. Über die Verfügbarkeit und die Preise des Rückteiles und der neuen Linsen macht der Hersteller noch keine Angaben. dc
Info: www.sinarbron.com

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