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Prism als Brücke zwischen Web und Rechner

29.10.2007 | 10:50 Uhr |

Desktop und Web sollen verschmelzen -diesen Ansatz haben Google, Microsoft und Adobe bereits als lukratives Geschäftsmodell ausgemacht. Nun stellt auch Mozilla mit Prism eine Anwendung vor, die eine nahtlose Integration von Webapplikationen auf dem eigenen Rechner ermöglichen soll - zunächst allerdings nur unter Windows.

Prism (ehemals Webrunner ) holt Web-Anwendungen wie Gmail oder Facebook auf den Desktop. Dabei soll die Integration nahtlos vor sich gehen, anders als beispielsweise AIR von Adobe benötigt Prism laut Mozilla keinen eigenen Code, um die Anwendungen aus dem Web laufen zu lassen. Wird eine Web-Applikation in Prism geöfnet, erscheint sie auf dem Rechner wie ein selbständiges Programm. die Oberfläche basiert auf Firefox, ist jedoch vereinfacht, so dass bei der Arbeit mit der Anwendung keine unnötigen Elemente wie etwa Vor- und Zurück-Buttons stören. Die Web-Apps sollen sich zukünftig als Favoriten speichern und dann wie aus dem Dock aufrufen lassen.Prism ist eine Vorabversion. Vorerst gibt sie es nur Windows, Versionen für Mac OS X und Linux sollen in Kürze folgen. Zudem kann Prism laut Mozilla noch nicht auf die Festplatte zugreifen oder 3D-Beschlunigung für Modelling oder Gaming nutzen. Dies ist ebenso für die Zukunft geplant wie eine Integration in Firefox, vorerst muss das kostenlose Prism jedoch noch von der Websete der Mozilla-Labs geladen werden.

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