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Freizeitkiller Smartphone, Tablet und E-Mail

04.08.2011 | 11:16 Uhr |

Angestellte sind außerhalb der Bürozeiten via Handy fast immer erreichbar. Meist wird die Arbeit nach Feierabend noch mit dem eigenen Mobilgerät erledigt.

Deutsche Arbeitnehmer sind ein Muster an Dienstbeflissenheit. Die meisten trennen Job und Privatleben nicht mehr voneinander. 88 Prozent der Angestellten sind auch außerhalb ihrer regulären Arbeitszeiten für Kunden, Kollegen oder Vorgesetzte erreichbar , sei es telefonisch oder via E-Mail.

Arbeit nach Büroschluss mit Privathandy

Wer per Smartphone mit Kunden oder Vorgesetzten telefoniert oder diesen E-Mails schickt, tut dies in einem Drittel der Fälle mit seinem privaten Mobilgerät. Nur acht Prozent der Mitarbeiter erhalten von ihrem Arbeitgeber für berufliche Zwecke ein Handy oder Smartphone zur Nutzung.

Zu diesen Ergebnissen kommen zwei repräsentative Umfragen die der Hamburger Marktforscher Aris Umfrageforschung im Auftrag des Hightechbranchenverbandes Bitkom durchführte. Weitverbreitet sind Diensthandys lediglich bei Außendienstmitarbeitern und Beratern. Und bei Führungskräften gehören Smartphones für E-Mail- und Internet-Anwendungen zur Standardausstattung.

Ein Drittel hat keinen Feierabend

Wie die Umfrageergebnisse weiter zeigen, gibt es für die meisten Berufstätigen die klare Trennung zwischen Arbeit und Privatleben nicht mehr. Noch vor zwei Jahren waren nicht einmal drei Viertel der Berufstätigen in der Freizeit erreichbar.

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