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Problem-Bewältigung von Erstserien-Produkten

08.09.2014 | 07:50 Uhr |

Bloomberg hat sich in einem neuen Bericht der Frage angenommen, was Apple eigentlich im Detail bei Erstserien-Problemen unternimmt und wie das Unternehmen aus Cupertino mit derartigen Fehlschüssen umgeht.

Ein Beispiel: Ein neues Gerät von Apple, beispielsweise ein neues iPhone, kommt auf den Markt, wird zahlreich verkauft und kurz darauf stellt sich heraus, dass das neue iPhone eine Macke hat. Das ist nun natürlich nicht nur für den Kunden sehr ärgerlich, der ein neues Gerät wünscht und benötigt, sondern natürlich auch für Apple selbst, die sowohl den Umtausch anbieten und organisieren müssen, aber auch die Kosten zu tragen haben. Was es für das Image bedeuten kann, steht noch mal auf einem anderen Blatt Papier.

Apple selbst ist es dem Berichtzufolge wichtig , dass defekte Geräte innerhalb sehr kurzer Zeit wieder bei Apple landen, im Bestfall ganz einfach im Apple Store. Die dort wartenden Kuriere bringen die defekten Geräte nach Cupertino, wo Apple seine Hauptzentrale hat.

In einem Testraum werden die Geräte, die als defekt zurückgekommen sind, ganz genau unter die Lupe genommen. Wichtig hierbei ist wohl die Tatsache, dass diese Untersuchung von den Apple-Mitarbeitern gemacht werden, die schon an der Entwicklung des jeweiligen Produktes beteiligt waren.

Nachdem der Fehler ausfindig gemacht und behoben wurde, müssen Zulieferer fehlerhafte Geräte reparieren oder möglicherweise Dinge an der Produktion ändern, damit alles reibungslos verläuft.

Apple ist es sehr wichtig, dass die Fehler so schnell beseitigt werden, dass die Presse möglichst nichts davon mitbekommt. Würde Apple das nicht hinbekommen, wäre das Image des Unternehmens extrem angekratzt, da Kunden verärgert werden, Änderungen mit den Zulieferern vereinbart werden müssen, man Millionen Dollar spart und in der Öffentlichkeit nicht lächerlich gemacht wird. Diese Aussage stammt vom Ex-Zulieferer-Chef im Hause Hewlett-Packard.

Nun können wir nur noch abwarten und hoffen, dass es beim iPhone 6, welches morgen vorgestellt wird und wahrscheinlich in etwa zwei Wochen auf den Markt kommt, keine Fehler und Probleme gibt, die Apple schnellstmöglich lösen müsste.

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