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Probleme mit Apples Consumer-Notebook

24.06.1999 | 00:00 Uhr |

In den letzten Tagen kursieren heftige Grüchte um Apples Consumer-Notebook mit dem Codenamen "P1". Dabei ist sogar die Rede davon, daß Apple das gesamte Projekt einstellen wolle.

P1 sollte die vierte Säule in Steve Jobs Restrukturierungsplänen darstellen. Branchenkenner hatten das neue Powerbook schon für die Macworld Expo in Japan erwartet, die bereits im Februar in Tokio stattfand. Apple hat den Termin allerdings auf die New Yorker Macworld Expo verschoben, die im Juli über die Bühne gehen wird. Nach offiziell nicht bestätigen Berichten von verschiedenen News-Anbietern im Internet soll aber auch dieser Termin in Gefahr sein. Angeblich gäbe es tiefgreifende technische Probleme mit den kundenspezifischen Chips (ASICs). Bei längerem Betrieb sollen die neuen Powerbooks reihenweise ausfallen. Die Meinungen driften dabei auseinander. Während Macweek von einer Enttäuschung für alle Mac-Anwender spricht, glaubt Mac-OS Rumours nicht daran, daß Apples Erfolgskurs durch das P1 gefährdet sein könne.

Tatsache ist allerdings, daß es zur Zeit keine iMacs über Apples online-Stores zu kaufen gibt. Laut John Farr, Redakteur beim News-Dienst Apple-Links sei dies mit nach wie vor hohen iMac-Verkäufen zu begründen. Apple müsse eine gewisse Anzahl von iMacs für den Education-Kanal zurückhalten und habe sie deswegen von Online-Verkauf abgezogen. Apple selbst verweigert jeden Kommentar zu diesem Thema. cm

www.macweek.com , www.macosrumours.com , www.applelinks.com

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