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Produktdesign in der Orangerie

26.11.2004 | 11:17 Uhr |

Eine etwas andere Form der Produktpräsentation hatte sich Apple Deutschland für die erste öffentliche Vorstellung seiner Consumer-Produkte iPod Photo und iPod U2 einfallen lassen.

Statt einer der üblichen Presseveranstaltungen mit Rednerpult, Leinwand und Projektor stand am 23. November Vernissage-Atmosphäre auf dem Programm. Die dazu ideale Umgebung bildete die als Ausstellungsort berühmte Orangerie auf der Münchener Praterinsel - klein aber fein. Das aktuelle Oeuvre von Apples Designern Steve Ives und Tony Fadell wartete hier auf die geladenen Gäste. Höhepunkt der Präsentation waren dabei die beiden jüngsten Werke aus Cupertino, der iPod U2 und der iPod Photo.

Der iPod Photo machte bei seinem ersten Auftritt eine gute Figur und konnte durch leichte Bedienbarkeit überzeugen. Die vom farbigen Display übersichtlich präsentierten Funktionen geben keine Rätsel auf, das Gerät lässt sich völlig problemlos bedienen. Einen hochwertigen Eindruck machen sogar die beiliegenden weißen AV-Kabel - billige Standardkabel würden ja auch schlecht zum teuren Design-Kleinod passen. Der Counterpart des iPod, ein High-End-TV von Toshiba war da schon schwerer zu bedienen: So hatten beim ersten iPod-Test sowohl Apple-Mitarbeiter als auch Mac-Journalisten etwas Probleme, den Fernseher in Gang zu kriegen.

Trotz großem Bildschirm konnte die Bildqualität des iPod überzeugen - werden die Bilder doch vor dem Transfer auf die ideale TV-Größe skaliert. Der Test an einem LCD-TV oder Projektor steht zwar noch aus, aber auch bei diesem Einsatz sollte das Gerät eine gute Figur machen. Selbst für Powerpoint-Präsentationen ist das Gerät nutzbar: Man exportiert seine Präsentation einfach ins Format JPEG und erhält einen Ordner mit allen Slides im JPEG-Format - nach einem Import in iPhoto kann man seine Bilder auch auf einen iPod Photo übertragen.

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