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Intel stoppt Produktion der Sandy-Bridge-Chips

01.02.2011 | 07:20 Uhr |

Intel hat eigenen Angaben zufolge in den Chipsätzen der 6 Series einen Fehler entdeckt. Die Chipsätze für die neuen Sandy-Bridge-CPUs Core i5 und Core i7 können ein Problem mit den Serial-ATA-Anschlüssen aufweisen. Ein Design-Fix behebt das Problem in der Produktion.

Anfang Januar 2011 hat Intel seine neue CPU-Generation Sandy Bridge vorgestellt. Die Prozessoren der Serien Core i5-2xxx und Core i7-2xxx benötigen die ebenfalls neuen Chipsätze der 6 Serie, Codename "Cougar Point". Wie Intel jetzt bekannt gibt , kann es in einigen Fällen zu Problemen mit der Serial-ATA-Schnittstelle kommen. Dabei soll es bei angeschlossenen Geräten wie Festplatten oder DVD-Drives zu Einbußen in der Performance sowie Funktionalität kommen können.

Die Chipsatz-Produktion der 6 Series wurde nach Entdecken des Fehlers laut Intel sofort gestoppt. Eine Wiederaufnahme der Fertigung mit dem gefixten Siliziumlayout soll Ende Februar erfolgen. Die volle Massenproduktion ist allerdings erst im April wieder zu erwarten, wie Intel weiter angibt.

Intel will mit den OEMs, die bereits Systeme mit den fehlerhaften Chipsatz verkauft haben, zusammenarbeiten. Dabei wird Intel für den Austausch der Komponenten sorgen und entsprechend die Kosten übernehmen. Intel erwartet durch die Austauschaktionen Kosten in Höhe von 700 Millionen US-Dollar.

Einen Test von Intel neuer CPU-Generation Sandy-Bridge finden Sie bei TecChannel im Artikel Konkurrenz chancenlos - Intel Core i5-2500K und Core i7-2600K im Test . (cvi)

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