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Produzenten für Apples A7-Prozessor stehen wohl fest

13.03.2013 | 09:53 Uhr |

Apples nächster Prozessor trägt die Bezeichnung A7. Drei Firmen dürften den Chip für Apple produzieren, darunter auch Intel, das vom Streit zwischen Apple und Samsung profitiert.

Das taiwanische IT-Nachrichtenportal Digitimes berichtet, dass sich verschiedene Hardware-Hersteller bei Apple um die Produktion des neuen A7-Prozessors beworben haben. Darunter befinden sich Firmen wie die Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) und natürlich auch Branchenriese Samsung Electronics, die alle ein Stück vom großen Apple-Kuchen abhaben wollen. Unter den Bewerbern findet man nach Insiderinformationen aber auch Intel.

Intels möglichen Anteil an der A7-Produktion schätzen Marktbeobachter auf zehn Prozent. Dass Intel einen derart großen Produktionsanteil bekommen könnte, hat einen ganz speziellen Grund: Samsung, seit langer Zeit einer der wichtigsten Prozessorlieferanten für Apple, befindet sich mit seinem CPU-Abnehmer rund um den Globus vor etlichen Gerichten. Apple will deshalb den Produktionsanteil von Samsung reduzieren beziehungsweise kauft bereits jetzt weniger Hardware-Komponenten von Samsung ein. Apple besorgt sich bereits seit längerem DRAM, Mobile-RAM und Display-Panels, die es bislang von Samsung bezogen hatte, von anderen Unternehmen.

Sofern die Informanten mit ihren Schätzungen richtig liegen, könnte sich die Produktion von Apples neuem A7-Prozessor folgendermaßen verteilen: Samsung liefert 50 Prozent der Chips, TSMC 40 Prozent und Intel die restlichen 10 Prozent.

Die Gewinnspanne für die Prozessorproduzenten soll übrigens niedrig sein, Apple drückt ganz erheblich den Preis beim Einkauf der CPUs. Samsung war deshalb lange Zeit der einzige Prozessorhersteller, der überhaupt daran interessiert war, Prozessoren für Apple produzieren zu dürfen.

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