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Projektionsfläche aus Sprühnebel

14.11.2007 | 10:31 Uhr |

Fogscreen hat eine Projektionstechnik entwickelt, die statt einer Leinwand mit fein zerstäubtem Wasser arbeitet. Eine Partnerschaft mit dem Unternehmen Playmotion soll die Projektionsfläche aus Sprühnebel interaktiv gestalten.

© Fogscreen

Fogscreen hat die Projektionstechnik nach eigenen Angaben 2002 erstmals vorgestellt, Ende 2004 hat das Unternehmen die Serienproduktion begonnen.

Die Technik arbeitet mit Leitungswasser, das per Ultraschall fein zerstäubt wird, um eine Nebelfläche zu erzeugen. Auf diese Fläche werden sodann Videos projiziert, die Fläche ist wahlweise transparent oder undurchsichtig. Den Wasserverbrauch gibt Fogscreen mit 5 bis 10 Litern pro Stunde an. Das Modell Inia ermöglicht eine Projektionsbreite von rund 2 Metern, das Modell One eine Breite von 1 Meter. Die Höhe kann 1,5 bis 2 Meter betragen.

Nach Angaben des Unternehmens sollte ein verwendeter Beamer eine Lichtleistung von mehr als 4.500 ANSI-Lumen aufweisen.

Zur interaktiven Bildfläche wird die Technik durch die Software von Playmotion. Das Unternehmen liefert Anwendungen, die sich per Handbewegung steuern lassen. Im Rahmen der Partnerschaft wollen beide Unternehmen die Steuerungstechnik der Fogscreen-Systeme verbessern. Die Projektionssysteme Inia und One sind direkt über Fogscreen erhältlich, das Unternehmen bietet auch einen Verleihservice an. Preise hat das Unternehmen bislang nicht veröffentlicht.

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