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Promi-Nacktfotos stammen nicht aus iCloud-Lücke

03.09.2014 | 07:51 Uhr |

Erst gestern berichteten wir von einer Sicherheitslücke in iCloud, durch die Hacker vermutlich an Nacktfotos von Prominenten gelangt sind welche sie anschließend im Internet veröffentlicht haben.

Apple hat das Problem nun allerdings genauer untersucht und ist laut einer Stellungnahme der Ansicht, dass Apple mit iCloud nicht an der Sache Schuld sei.

Es handelte sich laut Apple um einen gezielten Angriff auf die Passwörter, Nutzernamen und die Sicherheitsfragen, die bei Apple hinterlegt sind. Laut Apple stehen diese Hacks nicht in Verbindung mit der Sicherheitslücke in iCloud , die zeitgleich aufgedeckt wurde.

Apple betont außerdem, dass möglicherweise zu „einfache“ Passwörter für den iCloud-Schutz gewählt wurden. Andererseits ist die Frage jedoch berechtigt, weshalb iCloud nach zu vielen fehlerhaften Passwort-Versuchen das Konto nicht automatisch sperrte. So gesehen hätte der Hack durch das nicht Vorhandensein der Sicherheitslücke möglicherweise doch verhindert werden können, auch wenn Apple in der Stellungnahme anders darüber spricht.

Dass der Hack allerdings wirklich mit dieser Methode durchgeführt wurde, ist jedoch nicht sicher bzw. belegt. Daher bleibt nur abzuwarten und in jedem Fall die eigene Passwort-Sicherheit zu verbessern . Am besten fahren Sie mit einem Passwort, welches sowohl aus Klein- und Großbuchstaben, aus Zahlen und Sonderzeichen besteht.

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