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Prozessor-Upgrades verzögern sich

28.02.2002 | 16:39 Uhr |

München/Macwelt- Hersteller von Prozessor-Upgrade-Karten wie Sonnet oder XLR8 haben Besitzern älterer Macs gegenwärtig wenig Neues zu bieten. Dabei schiebt die Industrie die Schuld auf Motorolas hohe Chip-Preise. Wie ein Sprecher der Firma Sonnet dem Nachrichtendienst News Factor mitteilte, hat die Firma auch Probleme mit dem neuen Mainboard jüngerer Power Macs. Top-Angebot der Firmen Sonnet und XLR8 sind Doppelprozessorkarten mit jeweils 500 MHz, die jedoch zwischen 700 und 800 US-Dollar kosten. Der kleinste Power Mac mit 800 MHz kostet dagegen in den USA 1600 US-Dollar. Für die Kartenhersteller wird die Entwicklung neuer Karten offenbar erst sinnvoll, wenn die aktuellen G4-Chips wieder billiger geworden sind. Gegenwärtig kosten bei Abnahme von 10 000 Stück die Chips der schwächeren Baureihe 7445 pro Stück 125 US-Dollar, die schnelle Version 7455 mit Level 3-Cache und Taktraten bis 1 Gigahertz dagegen 295 US-Dollar. Die Einführung schnellerer Upgrade-Karten wird deshalb noch auf sich warten lassen. sw

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