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Psystar will sich mit dem Kartellrecht gegen Apple verteidigen

05.08.2008 | 11:12 Uhr |

Einer der Anwälte Psystars hat sich dazu geäußert, wie sich das Unternehmen gegen Apples Klage verteidigen wird.

Colby Springer, einer der Anwälte , die Psystar angeheuert hat, hat sich zu Psystars Verteidigungsstrategie geäußert. Demnach will sich Psystar auf das Kartellrecht berufen und Apple monopolartiges Verhalten vorwerfen. "Dieser Fall wurde oft falsch dargestellt", sagte Springer unseren Kollegen von Computerworld . "Es gibt kompliziertere Aspekte als Urheberrecht oder Markenrecht", so der Anwalt weiter. Es gehe um mehr als nur die Lizenzbedingungen von OS X. Weitere Details wollte der Verteidiger nicht verraten.

Apple hat Psystar wegen Urheberrechts- und Markenrechtsverletzung, unlauterem Wettbewerb und Vertragsbruch verklagt . Psystar hat bereits vor der Klage Vorwürfe gegen Apple erhoben und deren Bündelung von Hard- und Software als wettbewerbswidrig bezeichnet und damit seinen Mac-Klon gerechtfertigt. Ob diese Verteidigungsstrategie funktionieren wird, bleibt fraglich. Andere Anwälte wie Carole Handler hatten laut Computerworld in der Vergangenheit bereits damit gerechnet, dass Psystar die "Kartell-Karte ziehen werde". Aktuell hat Psystar noch bis zum 18. August Zeit, zur Klage Stellung zu nehmen. "Das wird ein interessanter Fall", verspricht Psystar-Anwalt Colby Springer.

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