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Adobe kündigt nächste Generation der Digital Publishing Suite an

18.05.2012 | 09:45 Uhr |

Laut Entwickler gibt es insgesamt mehr als 25 Millionen Downloads digitaler Magazine. Das entspricht seitens Adobe 120.000 Downloads pro Tag.

Adobe hat auf dem Annual Digital Publishing Summit in New York neue Funktionen der Adobe Digital Publishing Suite (DPS) vorgestellt. Diese ermöglichen dem Entwickler zufolge Medienhäusern und Corporate Publishern eine grö√üere Reichweite und eine neue Art der Vermarktung ihrer Inhalte. Zu den neuen Funktionen zählen der Content Viewer für das iPhone, das Teilen von Inhalten in Sozialen Netzwerken, umfangreiche Lizenzierung von Schrifttypen sowie eine verbesserte Integration mit der Adobe Creative Suite 6. Mit Digital Publishing Suite als plattformübergreifender Lösung haben laut Adobe 850 Kunden aus aller Welt seit April 2011 mehr als 1700 Publikationen herausgebracht, und über 25 Millionen Ausgaben für iPad und Kindle Fire sowie für Android Tablets wurden heruntergeladen. Adobe übermittelt derzeit 120.000 Publikationen pro Tag an Tablet-Leser und entwickelt die Digital Publishing Suite kontinuierlich weiter, um mit den sich schnell verändernden Anforderungen des Marktes Schritt zu halten.
Die Neuerungen sind:

  • Content Viewer für das iPhone : Der neue Content Viewer für das iPhone ermöglicht Medienhäusern und Unternehmen jetzt auch Veröffentlichungen auf iPhone- und iPod Touch-Geräten, in Ergänzung zu iPad, Kindle Fire und Android Tablets. Damit steigt die Reichweite zusätzlich zu anderen Abspielgeräten auf über 220 Millionen iPhone- und iPod Touch-Nutzer weltweit. Auf dem Digital Publishing Summit war The New Yorker, eine Publikation aus dem Hause Condé Nast, die erste digitale Zeitschrift, die über den neuen Content Viewer dargestellt wurde.

  • Social Sharing : Neue Möglichkeiten des Social Sharing ermöglichen es Lesern und Kunden, aus den Applikationen der Digital Publishing Suite heraus auf Facebook, Twitter und via E-Mail auf Artikel hinzuweisen. Dadurch ist eine breite Inhaltsstreuung möglich, ebenso wie ein kostenfreies Probelesen im Web-Browser, welches der Verlag kontrollieren kann. DPS-Kunden können dabei die Artikel und die Social Media-Kanäle, über die diese geteilt werden können, individuell konfigurieren. So wird der Aufbau einer Publikation erleichtert und Leser können einfacher als zahlende Abonnenten gewonnen werden. Der Hubert Burda Verlag zum Beispiel hat seine Fachzeitschrift Chip bereits mit Hilfe der Digital Publishing Suite auf das iPad gebracht. Die App steht im Apple Newsstand zum Download bereit und wendet bereits Teile des Social Sharings an. So ist das Magazin beispielsweise für das Teilen auf Facebook freigeschaltet.

  • Erweiterte Rechte bei Schriftennutzung : Kunden der Digital Publishing Suite genießen ab sofort erweiterte Rechte zur Nutzung der Adobe Type Library. Kunden, die Adobe Type Library-Schriften direkt über Adobe lizenzieren lassen und die ihre Inhalte in .folio Dateien (welche Bitmaps, PDF und HTML enthalten können) erstellen, können ausgewählte Schriften in ihre Publikationen einbetten, ohne dabei zusätzliche Schriftlizenzierungen oder Kosten in Kauf nehmen zu müssen. Mit dieser Auswahl an Adobe-Schriften haben Digital Publishing Suite-Kunden eine breite, volllizenzierte typografische Palette von mehr als 800 Schriften für jegliche kreativen Richtungen zur Verfügung, so der Anbieter.

  • Intelligente Layouts in Adobe Indesign CS6 : Design- und Produktionsteams können durch die Nutzung der intelligenten Layout-Funktion in Indesign CS6 Zeit sparen, indem sie ein einziges InDesign-Dokument für die Publikation auf verschieden großen Geräten wie iPhone, iPad, Kindle Fire und Android-Tablets erstellen. Nutzen Designer die Liquid Seiten-Regeln in Indesign CS6, werden die alternativen Layoutvarianten automatisch umgerechnet und neu arrangiert, sodass in vielen Fällen anstelle eines zweiten Umbruchs nur noch ein Feintuning des jeweiligen Layouts notwendig ist. So werde es Verlegern und Unternehmen ermöglicht, ihre Publikationen effizient und schnell auf mehreren Geräten mit unterschiedlichen Bildschirmformaten und -auflösungen zu publizieren.

  • Digital Publishing Suite integriert Adobe Edge : Die Adobe Edge Preview ermöglicht es Designern, animierte HTML5-Inhalte zu erstellen, die mit Indesign einfach in die Digital Publishing Suite-Applikationen integriert werden können. In Kombination mit den interaktiven Overlays in Indesign können Designer die Vorteile einer intuitiven Zeitleiste sowie Codierungsmöglichkeiten aus Adobe Edge nutzen, um mithilfe von Interaktivität die redaktionellen Inhalte und Anzeigen attraktiver für die Leser zu gestalten. Als Teil der jüngst veröffentlichten Adobe Creative Cloud beinhaltet die Adobe Edge Preview eine neue Funktion, mit der sich direkt aus Indesign CS6 für die DPS publizieren lässt. Die finale Version von Adobe Edge wird voraussichtlich in der zweiten Hälfte dieses Jahres verfügbar sein.

Die Digital Publishing Suite ist ein Set an komplett gehosteten Diensten und Viewer-Technologien, das eng mit den Produkten der Adobe Creative Suite 6 integriert ist. Die Nutzung der Digital Publishing Suite in Kombination mit Adobe Indesign CS6 ermöglicht Verlagen, Unternehmen, Werbeagenturen wie auch freiberuflichen Designern und kleinen Design-Firmen die Veröffentlichung, Verbreitung, Vermarktung und Optimierung einer neuen Generation digitaler Magazine, Zeitungen, Werbung und Corporate-Publikationen auf führenden Tablets. Dazu gehören das Apple iPad, Apple iPhone, Kindle Fire, Samsung Galaxy und andere Android-Tablets. Die Digital Publishing Suite umfasst Enterprise, Professional und Single Editionen.Zu den Nutzern der Digital Publishing Suite für Tablet-Publikationen gehören laut Adobe Verlage, Magazine und Unternehmen wie CHIP, W&V, Tip Berlin, National Geographic, die Verlage Condé Nast, Weekend und ahead media, die Mediengruppe Madsack sowie das Unternehmen Red Bull. Eine Übersicht über Produkt-Features und Preise findet sich hier .

Info: Adobe

 

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