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PulpMotion zaubert aus Videos und Fotos im Nu eine Animation

12.09.2006 | 16:55 Uhr |

Die Überraschung, die die Softwareschmiede Aquafadas aus Frankreich für die Apple Expo versprochen hatte, heißt PulpMotion.

Hinter dem gut gehüteten Geheimnis mit der Orange im Icon verbirgt sich eine Software zum einfachen Erstellen von Animationen. Als Fruchtfleisch (engl. "pulp") nehme man Fotos und Videos aus der eigenen Sammlung, man füge eine Prise heiße Rhythmen hinzu und wähle je nach Geschmack ein visuelles Thema - rein in den PulpMotion-Mixer und fertig ist die Animation.

Der iDive-Hersteller kommt nicht nur mit einem völlig neuen Produkt für die breite Masse nach Paris, sondern hat für dessen Anwender auch eine Webseite geschaffen, auf der kreative Köpfe ihre Ideen miteinander teilen und neue Inspiration finden sollen. Siebzehn vorgefertigte Themen sind im Lieferumfang von PulpMotion bereits dabei, zwölf Themen lassen sich zusätzlich aus dem Internet herunterladen, laut dem Hersteller sollen jede Woche neue folgen. Für einige Themen zeichnet der japanische Designer Zuga Futurismo verantwortlich, der für seine eindrucksvollen Quartz Composer-Bildschirmschoner bekannt ist. Ein einfaches Menü in der Software soll den Austausch mit anderen leichter machen: Man kann fertige Projekte per E-Mail als Video-Postkarten und Bildschirmschoner versenden, mit Hilfe von Garageband als Podcast ins Internet stellen, auf den iPod bannen und für alle sichtbar mit iWeb im Internet publizieren. PulpMotion befindet sich noch in der Betaphase, Voraussetzung ist Mac OS X 10.4 und eine Quartz Extreme-fähige Grafikkarte. Der Download der Software ist 35 Megaybte groß, während der Einführung liegt der Preis bei 20 Euro - wie viel die Software später kosten soll, verrät der Hersteller allerdings nicht. Mit einer Demoversion kann man die Funktionen vor dem Kauf nach Lust und Laune ausprobieren.

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