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Quark fährt die Retourkutsche

04.11.2004 | 12:03 Uhr |

Seit Jahren bedrängt Adobe mit Indesign die Vormachtstellung Quarks im DTP-Markt. Jetzt will Quark punkten.

Markige Worte von Quarks CEO Kamar Aulakh in Richtung Adobe.
Vergrößern Markige Worte von Quarks CEO Kamar Aulakh in Richtung Adobe.
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In einem Interview mit der Website creativepro.com hat Quarks neuer Chef Kamar Aulakh kühne Ankündigungen gemacht. Nach dem Motto "Angriff ist die beste Verteidigung"; gestand er zwar ein, Adobe habe mit Indesign Bewegung in den DTP-Markt gebracht, konterte aber gleich darauf mit der Verletzlichkeit von Monopolen. Genauso wie Indesign den Charakter von Quark verändert habe, könne Adobes Monopol im Bereich Bildbearbeitung schwanken: "Erinnern Sie sich an das, was man über Quark vor fünf Jahren, vor sieben Jahren gesagt hat. Dann kam jemand und sagte: Lasst uns sie (quark) herausfordern. Lasst uns diese Indesign- oder Pagemaker-Sache durchziehen, oder wie auch immer...Warum sollte man nicht für Konkurrenz zu Photoshop sorgen? Speziell bei unseren Kunden, die nur 15 Prozent aller Photoshop-Funktionen wirklich nutzen...Wir halten Wettbewerb für gut. Er ist gut für die Kunden. Er fördert Innovation. Wir halten es für großartig, dass es diesen Wettbewerb gibt. Aber wir sind auch hier. Und an unsere Mitbewerber, passt auf."

Bleibt abzuwarten, ob den markigen Sprüchen auch entsprechende Produkte folgen. Wie ernst Aulakh seine Ankündigung meint, wird das fürs nächste Jahr geplante Update auf Xpress 7 zeigen.

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