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Intel legt Rekordbilanz vor

20.04.2011 | 07:31 Uhr |

Der PC ist noch lange nicht tot, kann man aus der Bilanz des größten Chip-Herstellers Intel schließen, an dem der jüngste Tablet-Boom weitgehend vorbei gegangen ist

Intel Atom inside
Vergrößern Intel Atom inside

Intel steigerte im ersten Quartal 2011 seinen Umsatz um 25 Prozent auf 12,8 Milliarden US-Dollar und den Gewinn um 29 Prozent auf 3,3 Milliarden US-Dollar. Den größten Zuwachs hat die Sparte Datencenter-Chips erreicht, mit einem Plus von 32 Prozent, doch auch das Kerngeschäft Intels mit PC-Chips legte um 17 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres zu. Selbst die Sparte Atom-Chips , die durch Apples iPad am meisten zu fürchten hatte, legte um vier Prozent zu. Das ist insbesondere bemerkenswert, da vor einem Jahr das iPad noch nicht in den Handel gelangt war. Die Geschäftsaussichten gibt Intel zurückhaltend an, der Umsatz werde im nächsten Quartal gleich hoch bleiben, der Gewinn jedoch auf 3,2 Milliarden US-Dollar zurückgehen.

Intel-CEO Paul Otellini nannte laut Electronista in der Bilanzpressekonferenz auch einen Grund, warum Tablets den PC-Markt nicht so stark kannibalisieren würden, wie es etwa die Marktforscher von Gartner und IDC behauptet haben: Diese würden die Verkäufe in Entwicklungs- und Schwellenländer nicht berücksichtigen. Intel als der Chip-Hersteller der meisten PC-Hersteller könne derart den Gesamttrend besser spüren, als die Martkforscher mit ihrem Blick auf die Verkäufe größerer Marken in den reichen Nationen könnten. Der PC-Markt werde laut Otellini im Jahr 2011 weiter im zweistelligen Prozentbereich wachsen.

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