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Quicktime-Update kann Systemcrashs verursachen

16.07.2007 | 14:30 Uhr |

Das letzte Woche veröffentlichte Quicktime-Update 7.2 bringt nicht nur Bugfixes und den neuen H.264-Codec, sondern auch jede Menge Ärger. Das gilt zumindest für einige Nutzer von Intel-Macs, die Programme unter Rosetta nutzen.

Das Quicktime-Update 7.2 verursacht nach der Installation Schwierigkeiten beim Laden und Systemcrashes mit Anwendungen, die unter dem Emulationsprogramm Rosetta laufen. Dazu gehören unter anderem die Programme von Microsoft Office, Adobe Photoshop CS2 und ältere Versionen sowie Photoshop Elements 3. Berichtet wird auch von Problemen mit Eudora und Flash. Wie die Kollegen von Macfixit herausgefunden haben, wird der Fehler bei der Installation von Quicktime 7.2 verursacht, wenn die Prebindings, also die Zuordnungen von Dateien und Programmen, aktualisiert werden und gleichzeitig noch Anwendungen aktiv sind. Die einfachste Lösung besteht laut Macfixit darin, das Update MacOS X 10.4.10 Combo Updater noch einmal einzuspielen. Auch scheinen sich der Java SE 6.0 Release 1 Developer Preview 6 mit Quicktime 7.2 nicht zu vertragen. Hier hilft laut Macfixit, das Java Release zu entfernen. Jedoch ist dafür eine ausführlichere Anleitung notwendig, diese findet sich ebenfalls auf der Seite von Macfixit . Bis Updates für den Java Release oder Quicktime erscheinen, muss man sich Java 5 begnügen.

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