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RAM-Upgrade am Mac mini

28.01.2005 | 13:52 Uhr |

Apples Preis für 512 MB is noch akzeptabel, aber 1 GB-DIMMs gibt es auch nach der Preisreduktion im Handel für die Hälfte

Während Apples Aufpreis auf 512 MB noch recht moderat ist (Das Upgrade kostet soviel wie der ganze Speicherriegel im freien Handel) ist ihr Preis für ein 1GB-Upgrade auch nach der Preisreduktion von 430 auf 330 Euro noch fast doppelt so hoch wie der Preis eines 1GB-DIMMs im freien Handel (um die 170 Euro).

Aber mit etwas Bastelei kann man das RAM selbst upgraden, Apple hat unserer Schwesterzeitschrift Macworld USA bestätigt, dass ein Öffnen und RAM-Upgraden die Garantie nicht verletzt, "solange man beim Öffnen nichts kaputtmacht".

Das Werkzeug

Als Werkzeug benötigen wir hierzu einen Spachtel und zusätzlich einen kleinen Schraubenzieher (bei Apple heisst dieser "Jeweler's #0 Philips") falls der Mac mini Bluetooth integriert hat.

Der Spachtel sollte möglichst dünn, breit und flexibel biegbar sein (0,5 Millimeter Dicke oder weniger). Apple empfiehlt, die Kante des Spachtels mit Sandpapier zuzuspitzen damit man leichter in den engen Spalt zwischen Alu-Rahmen und Plastik auf der Unterseite des Mac mini kommt. Wir konnten die Operation allerdings auch ohne Zuspitzen durchführen.

Der Modulkauf

Als Module eignen sich alle Module nach DDR-333- oder DDR-400-Standard. Apple bekommt DDR-400-Speicher offensichtlich billiger, denn bisher sahen wir im Mac mini nur dieselben DDR-400-Module, die auch im Powermac G5 und im iMac G5 stecken. Obwohl das dem Mac mini zwar nichts bringt da der Speicher trotzdem nur mit 166 MHz DDR (333 MHz) getaktet ist kann man das ausgetauschte 256-MB-Modul so allerdings im iMac G5 oder Powermac G5 (dort allerdings nur mit einem zweiten 256-MB-Modul) weiterbenutzen beziehungsweise teurer weiterverkaufen.

Achten sie beim Kauf darauf, keinen Ramsch einzukaufen. Mac-OS X verlangt einwandfreien Speicher, No-Name kann funktionieren, es gibt allerdings keine Garantie dafür. Bei schlechtem Speicher startet der Mac entweder nicht oder stürzt öfter mal mit einer Kernelpanic ab.
Der Händler DSP bietet beispielsweise Mac-zertifizierten Speicher mit zehnjähriger Garantie und RAM-Hardware-Testbericht zu sehr günstigen Preisen die meist nur knapp über den billigsten PC-Händlern liegen an.

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