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RIAA klagt munter weiter

30.04.2004 | 15:07 Uhr |

Der Verband der US-Phonoindustrie RIAA lässt sich von seinem umstrittenen Weg zur Eindämmung der Musikpiraterie nicht abbringen.

In den vergangenen Tagen hat die RIAA 477 weitere Klagen gegen Teilnehmer von Tauschbörsen eingereicht, darunter sind 69 Personen, die sich die Infrastruktur von Universitäten zu nutze machten, um Musik aus dem Internet zu holen und dort anzubieten. Zwar will die RIAA mit den betroffenen 14 Universitäten Studenten über legale Downloadangebote aufklären, es bestehe aber laut RIAA-CEO Cary Sherman unbedingt die Notwendigkeit, gegen Missetäter vorzugehen, um zu zeigen, dass deren Aktivitäten illegal seien. Seit Januar hat die RIAA insgesamt mehr als 1.500 Klagen gegen Musikpiraten eingereicht.

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