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RIPs für Canon-Farblaserkopierer

15.07.1998 | 00:00 Uhr |

Bis zum Herbst bringt Canon drei neue RIPs zum Rechneranschluß seiner Farblaserkopierer auf den Markt. Die drei neuen Modelle mit den Namen Colorpass V30, Colorpass V50 und Colorpass V80 haben Postscript-3-Interpreter und eine neue Rechnerarchitektur. Herzstück ist ein DEC-Alpha-Prozessor mit Taktfrequenzen bis 533 MHz. Alle Modelle besitzen 256 MB RAM und 4 bis 8 GB große Festplatten.

Der Colorpass V30 ist für den Anschluß an die CLC-900-Serie gedacht. Er ermöglicht das Verarbeiten von Druckdaten während des Ausdrucks des aktuellen Jobs (RIP-While-Print) und bietet die Funktion Continous Print, bei der das Druckwerk zwischen einzelnen Jobs nicht heruntergefahren wird - mit dem Ergebnis einer schnelleren Gesamtdruckzeit. Als erstes Canon-RIP seiner Klasse kann der Colorpass V30 Seiten eines Jobs elektronisch vorsortieren.

Der Colorpass V50 ist ebenfalls für den Anschluß an die CLC-900-Serie konzipiert und hauptsächlich für Produktionsumgebungen beispielsweise in der Druckvorstufe geeignet. Zu den beim V30 genannten Funktionen bietet der RIP eine Speicherverwaltung bereits fertig gerippter Seiten, wobei man Seiten austauschen beziehungsweise hinzufügen kann.

Für den CLC 1000 ist schließlich der Colorpass V80 gedacht, der diesen Farblaserkopierer in seiner Druckgeschwindigkeit von 31 Seiten pro Minute unterstützt. Druckdaten lassen sich nicht nur intern, sondern auf allen geeigneten Medien im Netzwerk archivieren. Zudem bietet der Colorpass V80 variablen Datendruck.

Alle drei RIPs arbeiten mit der neuen Farbarchitektur Colorwise mit einer verbesserten Kalibration. Farbräume wie CMYK und RGB werden unabhängig voneinander behandelt und Pantone-Farben simuliert. ms

Info: Canon, Telefon: (D) 0 21 51/3 49-556, Fax: -599, (CH) 01/8 35-61 61, Fax: -69 33; Preis: Colorpass V30 DM 36 000, Colorpass V50 DM 50 000, Colorpass V80 noch nicht bekannt, alle Preise zuzüglich Mehrwertsteuer

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