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RSA: Mac in Demonstration überhitzt

27.02.2014 | 06:28 Uhr |

Mit Angriffen auf deren Rechner kann man ganze Firmen lahm legen. Auf der Sicherheitskonferenz RSA stellen Experten ein neues düsteres Szenario vor.

Angriffe auf Rechner können nicht nur dazu dienen, sensible Daten zu stehlen, sondern auch die Rechner durch Überhitzung so zu zerstören, dass die dort gespeicherten Daten nicht mehr wieder herstellbar sind. Dies demonstrierten gestern auf der Sicherheitskonferenz RSA in San Francisco die Sicherheitsexperten von Crowd Strike. Der CEO des Unternehmens George Kurtz und sein Technikchef Dmitir Alperovitch zeigten, wie ein gefälschtes Firmware-Update die Lüfter des Rechners lahmlegte und die CPU des Rechners überhitzte und somit die Elektronik des Rechners irreparabel beschädigte. "Wir könnten den Rechner sogar entzünden," erklärte Alperovitch, musste aus feuerpolizeilichen Gründen bei der Veranstaltung im Moscone Center jedoch auf die letzte Eskalation verzichten. Auf derartige Angriffen müssten sich Firmen in Zukunft einstellen, Daten und die Maschinen selbst seien dann nicht mehr herstellbar. Bisherige Angriffe, die das Ziel haben, Rechner auszuschalten und Netze zu stören, führen zu kurzfristig reparablen Schäden: Daten lassen sich wiederherstellen und die Maschinen von den Programmen der Angreifer reinigen.

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