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Radeon X800 XT im Macwelt-Test

05.01.2005 | 12:52 Uhr |

Lange wurde sie erwartet - nun ist sie da: ATIs neues Mac-Topmodell X800 XT, die in direkte Konkurrenz zu Apples Geforce 6800 tritt.

Die beiden Kontrahenten im Groessenvergleich
Vergrößern Die beiden Kontrahenten im Groessenvergleich
© 2015

Die Dualhead-Karte hat, wie in New York schon vorab bekannt wurde, einen ADC- und einen Dual-Link DVI-Anschluss an welchen man eines von Apples gigantischen (und gerade eben um 700 Euro im Preis gesenkten) 30-Zoll-Display anschließen kann. Der große Vorteil der leider wie erwartet nur G5-kompatiblen X800 ist dabei, dass sie nur den AGP-Slot belegt. Bei Apples GeForce 6800, die einzige Alternative zum Betrieb von 30-Zoll-Displays (die Geforce kann sogar derer zwei bedienen), belegt der riesige Kühler der Karte auch den angrenzenden PCI-X-Slot, was bei nur 3 Slots im G5 je nach Einsatzgebiet des Macs durchaus problematisch sein kann. Die Karte hat einen Lüfter plus schwerem Kupfer-Kühlkörper und ist genauso lang wie die Radeon 9800, einen TV-Ausgang gibt es per Apples optional erhältlichem G5 TV-out Adapter. Eine externe Stromzufuhr ist nicht notwendig.

Die technischen Spezifikationen der mit 475 MHz getakteten X800 (RV420-Generation) sind sehr beeindruckend: 160 Millionen Transistoren, 475 MHz 256 MB GDDR3-RAM, 16 Pixelpipelines, 32 GByte/s Speicherbandbreite, 256-Bit-Speicherinterface und eine Füllrate von 7,6 Gtexel/s. Apples Konkurrent GeForce 6800 Ultra (NV40-Generation) kann mit ähnlichen Werten aufwarten: 400 MHz GPU-Takt, 220 Mio Transistoren, 256 MB GDDR3-VRAM mit 550 MHz, 16 Pixelpipelines, 35,2 GByte/s Speicherbandbreite, 256-Bit-Speicherinterface und 6,4 Gigatexel/s Füllrate. Der Vorgänger Radeon 9800 (R350-Generation) hat zwar auch 256 MB Speicher (340 MHz) und ein 256-Bit-Speicherinterface, aber nur 107 Mio Transistoren, 22,4 GByte/s Bandbreite, 378 MHz GPU-Takt, 8 Pixelpipelines und 3 GTexel/s Füllrate.

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