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Google geht gegen Content-Farmen vor

25.02.2011 | 11:50 Uhr |

Google will die Ergebnisse seiner Suche verbessern und geht deswegen gegen minderwertige Inhalte von sogenannten Content-Farmen vor.

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Dazu hat der Internet-Konzern die Algorithmen geändert, nach denen es die Reihenfolge seiner angezeigten Suchergebnisse ermittelt. Die Änderung betriff einem Blogpost von Google-Fellow Amit Singhal und Prinicpal Engineer Matt Cutts zufolge umittelbar knapp zwölf Prozent aller Ergebnisse - zunächst allerdings nur in den USA, im Rest der Welt soll sie sukzessive erfolgen.

Durch die Änderung sollen "Low Quality Sites" - mit "geringem Mehrwert für Nutzer, nur von anderen Sites kopierten Inhalten oder insgesamt wenig Nutzen" - schlechter gerankt werden, also weiter hinten in den Ergebnissen auftauchen. Umgekehrt sollen solche Webseiten stärker gewichtet werden und weiter oben landen, die eigene Inhalte und Informationen wie Forschungsergebnisse, ausführliche Berichte oder durchdachte Analysen anbieten.

Singhal und Cutts verweisen ausdrücklich darauf, dass das Algorithmen-Update nicht auf Ergebnisse der vergangene Woche gestarteten Chrome-Extension "Personal Blocklist" zurückgreift. Damit können Nutzer des Google-Browsers Ergebnisse von Sites ausblenden, deren Ergebnisse ihnen nicht gefallen. Bei einem Vergleich der nutzergenerierten Blacklists mit den durch die neuen Ranking-Methode ermittelten Werte gebe es allerdings große Übereinstimmungen, stellen die beiden Google-Experten erfreut fest.

Für wenig Begeisterung dürfte die Ankündigung bei Content-Farmen wie Demand Media sorgen. Diese Firmen erstellen rein nach SEO-Gesichtspunkten massenhaft von schlecht bezahlten Autoren geschriebene Web-Inhalte, um damit Geld zu verdienen.

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