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Ratgeber Druckkosten sparen

16.05.2007 | 12:28 Uhr |

Ausdrucke von Tintenstrahldruckern sind im allgemeinen teuer als von Laserdruckern. Doch mit Tinten von anderen Herstellern lässt sich eine Menge Geld sparen. Einschränkungen muss man allerdings in Kauf nehmen.

Fremdtinte Jettec
Vergrößern Fremdtinte Jettec

Tinte ist nicht gleich Tinte. So hat Macwelt in Tests festgestellt, dass keine der Fremdtinten an die Qualität der Originaltinten heran reicht. Am Augenfälligsten macht sich das bei der Lichtbeständigkeit der Tinten bemerkbar, bei der die jeweiligen Originaltinten der Hersteller deutlich weniger verblassen als die der nachgebauten oder wiederbefüllten Patronen.

Besonders für den Fotodruck macht sich noch eine weitere Einschränkung bemerkbar. Die Hersteller trimmen im Druckertreiber die Farbdarstellung auf die eigenen Tinten und das eigene Papier. Verwendet man Fremdtinten und/oder ein anderes Papier, muss man Farbverfälschungen in Kauf nehmen. In den meisten Druckertreibern lässt sich das allerdings mittels Regler für die einzelnen Farben etwas ausgleichen, einige Probeausdrucke am besten mit grauen Flächen und Gesichtern sind dafür aber nötig.

Korrekte Farben

Nur wenige Anbieter von Fotopapieren bieten eigene Profile für ihre Fotopapiere an, beispielsweise Tetenal. Will man Fotopapiere und/oder Tinten ohne mitgelieferte Profile verwenden, die nicht vom jeweiligen Druckerhersteller sind, dann muss man für eine korrekte Farbdarstellung die gewünschte Kombination aus Tinte und Papier zunächst profilieren. Für Fotoamateure bezahlbar ist zu diesem Zweck das Spyder 2 Suite von Color Vision . Mit diesem Set kann man sowohl Monitore wie auch Drucker profilieren. Da man nur selten Drucker profilieren muss, lohnt hier, das Gerät mit Fotofreunden zu teilen. Wem dies dennoch zu teuer ist, der kann diese Aufgabe von einem Dienstleister übernehmen lassen. So bietet beispielsweise Zedonet für die Besitzer von Printfab neben vielen mitgelieferten Profilen an, ein individuelles Druckerprofil für 20 Euro zu erstellen. Auch Dienstleister, die sich auf Farbmanagement spezialisiert haben, bieten einen solchen Service. Das lohnt indes nur, wenn man ein anderes Fotopapier und/oder Tinten als vom Druckerhersteller verwendet. Denn für seine eigenen Produkte liefern die Druckerhersteller bereits Colorsync-Profile, die für anspruchsvolle Zwecke ausreichend sind.

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