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HiDPI - Vorfreude auf neue Macs

08.02.2012 | 14:16 Uhr |

OS X Lion 10.7.3 hat (trotz diverser Pannen) Hinweise an Bord, die auf neue Macs mit deutlich verbessertem Monitor hinweisen: HiDPI = doppelte Größe

Macbook Pro Oktober 2011 Familie
Vergrößern Macbook Pro Oktober 2011 Familie

Besonders auffällig ist die aktuellste Version des Mac-Betriebssystems am Mac Mini - wenn die kleine Alu-Schachtel am Fernseher angeschlossen ist (HDMI-Kabel), zeigen sich in den Systemeinstellungen neue Werte für die Auflösung, unter anderem "960 x 540 (HiDPI)".

Ist diese Auflösung aktiviert, sollten Menüs, Symbole und Fenster samt Inhalt doppelt so groß sichtbar sein. Speziell beim an eine Fernsehgerät angeschlossenen Mac Mini wird die Bedienung damit deutlich einfacher, weil sich die großen Symbole einfacher mit Maus oder Trackpad "treffen" lassen. Allerdings verliert man die Möglichkeit, Filme in Full-HD-Auflösung (1080p) in bester Qualität abzuspielen.

Technik

Technisch steht dahinter ein Trick, der vom iPhone 4 bekannt ist: Das iPhone 4 hat einen Bildschirm, der viermal mehr Bildpunkte zeigt als bei den Vorgängermodellen: 960 in der Höhe und 640 in der Breite. Viele der Symbole auf dem Bildschirm sind aber in einer festen Größe von 57 x 57 Pixel gespeichert. Diese Symbole lassen sich auf das iPhone auf zwei Arten bringen: Mit und ohne Vergrößerung.

Mit Vergrößerung sieht man die einzelnen Punkte, aus denen das Symbol besteht - das Symbol wirkt unscharf. Ohne Vergrößerung dagegen wären die Symbole auf dem iPhone 4 nur noch halb so groß wie auf dem iPhone 3GS - die Trefferrate mit dem Finger dürfte deutlich sinken.

Deshalb hat Apple schon lange vor dem iPhone 4 die Entwickler darauf hingewiesen, dass alle Symbole in zwei Größen vorhanden sein müssen: 57 x 57 Pixel und 114 x 114 Pixel. Auf dem iPhone 4 werden die größeren Symbole verwendet - ohne Vergrößerung. Diese Symbole sehen dort deshalb gestochen scharf und detailreich aus.

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