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Rechner für Schüler, Video-Profis und Administratoren - Apples Produktpalette im Überblick

10.09.2007 | 14:16 Uhr |

Heimanwender und professionelle Anwender gehören zu den Kunden von Apple – wenn auch Privatleute häufig zum Profi-Notebook greifen und sich manch Grafiker Apples Billigst-Rechner zulegt. Wir zeigen, für wen welcher Mac optimal ist.

"Baut Apple denn auch Computer?" Mit zehn Millionen verkauften iPods in einem Quartal ist der beliebte Musikplayer Apples bekanntestes Produkt. Dabei ist der iPod nur eine Produktkategorie von vielen, die sich in den letzten Jahren stark verbreitert hat. Vom einst propagierten Geschäftsmodell des Mac als "Digital Hub" ist indes wenig übrig geblieben.

Vor einigen Jahren war die Kundenstruktur von Apple noch klar. Grafiker und DTP-Profis kauften sich teure Power Macs und Fotografen Powerbooks. Damals stellte Apple seine Produkte in eine 2x2-Produktmatrix: Je ein Desktop-Modell und ein Notebook-Modell gab es für Profis und je ein preiswertes Consumer-Notebook und Desktop-Modell für Privatanwender. Mittlerweile ist diese klare Aufteilung nicht mehr gültig.

iPhone: Der Mac für die Hosentasche

Mit dem iPhone hat Apple gleichermaßen Endverbraucher und Businessanwender im Visier. Die hohen Erwartungen an das mit großem Medienrummel gestartete Apple-Handy lassen sich auch im letzten Quartalsbericht ablesen, beschreibt sich doch Apple dort als ein Unternehmen, das "designs, manufactures, and markets personal computers, portable digital music players, and mobile phones". Dabei hat Apple bisher nur ein einziges Mobiltelefon im Angebot.

Etwa eine Million iPhones hat Apple bisher verkauft, vergrätzte die ersten Kunden aber zwei Monate darauf mit einer Preissenkung von 200 Dollar . Fast zehn Millionen iPods konnte Apple dagegen im dritten Quartal absetzen. Neben den Computern hat sich Apples Musikplayer längst als eigenständiger Geschäftsbereich etabliert, der sowohl Mac- als auch Windows-Anwender zu seinen Kunden zählt. Die gerade vorgestellten Modelle machen einen guten Eindruck, aber da iPod-Nutzer wohl weit weniger treue Kunden als Mac-Anwender sind, ist dieser Geschäftsbereich wohl auch der riskanteste.

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