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Apples Ping-Regeln für Musiker

13.10.2010 | 12:55 Uhr |

Apple liebt Regeln und Richtlinien. Deshalb bekommen auch Stars, die sich am Musiknetzwerk Ping beteiligen wollen, ein Regelwerk. Die wichtigste Regel: alles soll innerhalb von iTunes stattfinden.

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Wer als Künstler über Ping Kontakt zu seinen Fans aufnehmen möchte, der soll einige von Apple aufgestellte Grundsätze befolgen. Manches davon sind praktische Ratschläge, die hilfreich sind, andere Dinge sind Regeln, die dafür sorgen sollen, dass sich die Aktivität der Musiker und ihrer Fans ausschließlich im Ping-Kosmos abspielt.

So gibt es den Grundsatz, dass Musiker keinen Link zu ihrer Homepage im Interpretenprofil veröffentlichen sollen. Links sind nur im Event-Feed erlaubt. Auch Links zu anderen Inhalteanbietern als iTunes sind unerwünscht. Zudem sollen Musiker Alben nicht mehrfach als "gefällt mir" markieren und auch nicht nur eigene Musik empfehlen. Werbung per Ping ist ebenfalls nicht erlaubt. Dies ist zwar in Apples Interesse, führt aber dazu, dass der iTunes-Kosmos sich nur um sich selbst dreht und die Fans so bei Ping nicht erfahren können, wofür sich ihr Star sonst noch interessiert oder engagiert.

Zudem will Apple, dass Künstler erst dann ein Profil anlegen, wenn Sie auch Inhalte haben, die sie teilen können, damit das Profil auch aktiv wirkt. Die Richtilinien verraten auch, wie man ein Künstler-Konto einrichten kann. Man muss dies bei Apple beantragen und erhält dann eine Bestätigungsmail, wenn man zugelassen ist. Normale Nutzer können sich nicht als Musiker anmelden.

Ansonsten enthalten die Richtlinien vor allem Anleitungen und Ratgeber, wie man das Profil vollständig einrichtet und beispielsweise Videos hochlädt.

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