1628330

Apple einigt sich im E-Book-Streit mit EU

07.11.2012 | 09:43 Uhr |

Apple hat mit den Regulierungsbehörden der EU sich auf eine Vereinbarung geeinigt, die ein Kartellverfahren gegen das Unternehmen verhindert, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

Apple und vier der in die Untersuchung verwickelten Verlage haben der EU-Kommission einen Vorschlag unterbreitet, den diese zu akzeptieren gedenkt. Demnach erlaube es Apple, dass Amazon niedrigerer Preise für im iBookstore erhältliche Bücher anbiete. Bis dato hatte sich Apple mit Verlagen wie Harper Collins , Hachette , Holtzbrinck und Simon & Schuster darauf verständigt, elektronische Bücher dürften nirgendwo günstiger sein als in Apples virtuellem Buchladen. Die EU-Kommission befürchtet hierin einen Verstoß gegen das Kartellrecht, auch in den USA ermitteln die Behörden gegen Apple und die Verlage. In den USA haben sich bereits die Verlage Simon & Schuster, Hachette und die Holtzbrinck-Tochter Macmillan mit den Behörden auf einen Vergleich geeinigt, den Apple bisher abgelehnt hat. Apple hat zu dem Bericht bisher keine Stellung genommen.

0 Kommentare zu diesem Artikel
1628330