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Mobilgeräte im Visier von Kriminellen

14.07.2011 | 14:18 Uhr

Wer Internet-fähige Mobilgeräte wie Smartphone oder Tablet-PC mit in den Urlaub nimmt, sollte daran denken, dass die Internet-Nutzung im Ausland teuer werden kann - in verschiedener Hinsicht. Kostenlose WLAN-Hotspots in Urlaubregionen oder am Flughafen sind meist unsicher.

Mobilgeräte im Visier von Kriminellen (c) G Data
Vergrößern Mobilgeräte im Visier von Kriminellen (c) G Data
© G Data

Es gibt sicherlich nachvollziehbare Gründe, warum viele auch im Urlaub nicht auf Smartphone oder Tablet-PC verzichten wollen. Mobilgeräte beanspruchen wenig Platz im Gepäck und wiegen nicht viel. Man kann vor Ort schon einmal die Urlaubsfotos anschauen und den Kontakt mit den Daheimgebliebenen halten. Doch das kann ein teurer Spaß werden.

Zu Hause haben die meisten Nutzer inzwischen eine Flat-Rate, die Planungssicherheit bei den Kosten bietet. Im Urlaubsland gelten jedoch andere Tarife. Erkundigen Sie sich daher zunächst bei Ihrem Anbieter nach den Kosten in ihrem Urlaubsland sowie nach zubuchbaren Tarifen. Eine günstige Alternative können Prepaid-Karten sein, die vor Ort erhältlich sind.

Wer hingegen darauf setzt nur kostenlose WLAN-Zugänge (oft auch WiFi-Hotspots genannt) im Hotel, in Cafés oder am Flughafen zu nutzen, geht erhebliche Sicherheitsrisiken ein. Diese Gratis-Hotspots sind oft nur schlecht gesichert, warnt der Bochumer Antivirushersteller G Data . Der Datenverkehr läuft meist unverschlüsselt und so haben Datendiebe leichtes Spiel.

Daher sollten Mobilgeräte mit einer wirksamen Schutzlösung ausgestattet werden, die nicht nur Schädlinge abwehrt, sondern auch eine Kontrolle über die Berechtigungen installierter Apps bietet. Betriebssystem und Anwendungen sollten auf den aktuellen Stand gebracht werden, um Sicherheitslücken zu schließen.

Öffentliche WiFi-Hotspots sollten Reisende besser meiden, da gerade in Urlaubsregionen Kriminelle auf leichte Beute lauern. Auf die Nutzung von Online-Banking sollten Urlauber verzichten und in offenen Netzen oder an öffentlichen PCs keine persönlichen Daten herunter laden oder versenden.

Für den Versand von Urlaubsgrüßen per Mail bietet sich ein gesondertes Mail-Konto an, das nur dafür eingerichtet und mit einem separaten Passwort gesichert wird. Werden dessen Zugangsdaten ausspioniert, ist nur diese Mail-Adresse betroffen, die nach der Rückkehr wieder deaktiviert werden kann.

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