935180

Rekordgewinn für Apple

14.04.2005 | 14:33 Uhr |

Gegenüber dem Vorjahr hat Apple seinen Gewinn im zweiten Quartal versechsfacht. Erneut zeigt sich der iPod als Umsatzbringer, auch der Mac Mini steuert seinen Teil bei.

Apple hat in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2004/2005 beeindruckende Umsatz- und Gewinnrekorde aufgestellt und legte dabei in der Rechnersparte und mit dem iPod rasant zu.

Der Mac-Hersteller steigerte den Umsatz in dem am 26. März beendeten Sechsmonats-Abschnitt gegenüber der entsprechenden Vorjahreszeit um 72 Prozent auf 6,7 Milliarden Dollar (5,2 Mrd Euro). Der Halbjahresgewinn hatte sich mehr als verfünffacht und stieg auf 585 (Vorjahresvergleichszeit: 109) Millionen Dollar. Dies gab Apple am Mittwoch nach Börsenschluss bekannt. Der Halbjahresgewinn pro Aktie vervielfachte sich auf 69 (15) Cent je Aktie.

Apple steigerte seinen Umsatz im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres um 70 Prozent auf 3,2 Milliarden Dollar und den Quartalsgewinn um 530 Prozent auf 290 Millionen Dollar oder 34 (sechs) Cent je Aktie, vor einem Jahr hatte der Quartalsgewinn 46 Millionen Dollar betragen.

iMac-Bereich legt stark zu

Das Unternehmen lieferte in dem Dreimonatsabschnitt 1,07 Millionen Rechner aus, plus 43 Prozent. Dabei brachten die Desktopsystem mit 608.000 verkauften Einheiten den Löwenanteil ein, 467.000 davon waren iMacs, eMacs und Mac Minis, Vorjahr 217.000 Einheiten. Power-Mac-Verkäufe entwickelten sich rückläufig, Apple setzte 141.000 Stück ab, im Vorjahr waren es 174.000 Stück. Ab dem laufenden Quartal werde Apple in seinen Bilanzen nur noch zwischen Desktop- und Mobilrechnerverkäufen unterscheiden. Apple-CFO Peter Oppenheimer verweigerte schon jetzt Informationen darüber, wie viele Mac Minis Apple verkauft habe. Da jedoch der Umsatz gegenüber dem Vorquartal bei um zwei Prozent gestiegenen Verkäufen um mehr als zwanzig Prozent zurückgegangen ist, dürfte ein wesentlicher Anteil auf den MAc Mini entfallen sein, bei zurückgehenden iMac-Verkäufen

Der Mobilsektor wuchs in beiden bisher getrennt ausgewiesenen Bereichen iBook-Verkäufe stiegen gegenüber dem Vorjahr von 201.000 auf 251.000 Stück, Powerbooks legten von 157.000 auf 211.000 Einheiten zu. Die Umsätze mit Mobilrechnern stiegen von 233 Millionen respektive 336 Millionen Dollar auf 278 Millionen respektive 413 Millionen Dollar.

0 Kommentare zu diesem Artikel
935180