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Rekordverdächtig

16.11.1998 | 00:00 Uhr |

Das Rennen um die größte Festplattenkapazität hält unvermindert an. Der Massenspeicherhersteller Seagate kündigt neue Modelle der Cheetah-, Barracuda- und Medalist-Pro-Serie an. Highlight ist dabei die Barracuda 50, die mit 50 GB Kapazität im 3,5-Zoll-Format einen neuen Rekord aufstellt. Für weniger speicherintensive Anwendungen kann man die Barracuda auch mit 36 GB, 18 GB oder 9 GB Kapazität erwerben. Wer zeitkritische Highend-Applikationen betreibt, für den hat Seagate die 10 000 Umdrehungen pro Minute schnelle Cheetah weiterentwickelt. Sie ist nun mit Kapzitäten von 9 GB, 18 GB und 36 GB zu bekommen. Zudem soll die neue Cheetah-Generation spürbar weniger Strom verbrauchen.

Auch im Einsteigersegment bietet Seagate eine Neuerung an. Die IDE-Festplatte Medalist Pro ist nun in einer Version mit 17,2 GB Kapazität erhältlich. Sie benutzt einen Ultra-DMA/33-Anschluß, der eine theroretische Datenübertragung von 33 Megabyte pro Sekunde zuläßt. Gegen Ende des ersten Quartals 1999 will Seagate die Medalist Pro auch mit einem Ultra-DMA/66-Interface ausrüsten, das die Datenrate verdoppelt.

Interessant ist die Zukunftsaussicht von Seagate. Statt die Geschwindigkeit des IDE-Anschlusses weiter zu steigern will Seagate auf IEEE 1396 umsteigen. Dieser serielle Hochgeschwindigkeitsbus ist unter dem Namen Firewire von einem Konsortium entwickelt worden, dem auch Apple angehört. Firewire hält zur Zeit Einzug in den Digitalvideobereich. cm

Info: Seagate, Telefon: 0 89 / 1 40 93 32, Internet: www.seagate.com , Preise standen bis Redaktionsschluß noch nicht fest

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