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Rentner verklagt Apple wegen gelöschter Daten

30.11.2015 | 12:29 Uhr |

Diese Geschichte zeigt wieder einmal: Backups sind wichtig und sollten besser heute als morgen durchgeführt werden.Sind sie erstmal weg, ist es so gut wie unmöglich, die verlorenen Daten wieder herzustellen.

Deric White , ein Rentner aus Großbritannien, behauptet, dass Apple-Mitarbeiter bei dem Versuch, sein iPhone zu reparieren, „sein Leben ruiniert“ hätten. Deshalb verklagt der 68-jährige den Konzern nun auf £5,000. Bei dem Reparaturversuch sollen laut the Sun neben Bildern und Videos von seinen Flitterwochen außerdem Kontaktdaten aus über 15 Jahren gelöscht worden sein.

White selbst sagte dazu: „Mein ganzes Leben war auf diesem Telefon. Ich habe mein Lieblingsvideo aus der Zeit meiner Flitterwochen verloren, in dem eine riesige Schildkröte auf den Seychellen mir in die Hand beißt.“

Nachdem er Textnachrichten erhalten haben soll, die darauf hinwiesen, dass Probleme mit seinem iPhone 5 bestehen, wandte er sich daraufhin an einen Apple Store. White beklagt, dass die Mitarbeiter das Problem scheinbar „in Ordnung gebracht haben“, seine Daten danach jedoch alle gelöscht worden seien. „Erst nachdem die Mitarbeiter an meinem Gerät erste Maßnahmen ergriffen hatten, fragten sie mich, ob ich meine Daten gesichert hätte. Meine Frau und ich mussten weinen, als wir feststellten, dass alle Dateien weg waren.“

Falls er den Prozess gewinnen sollte, möchte er mit dem Geld eine weitere Flitterwochen-Reise unternehmen. Allerdings behauptet Apple, dass „der Kläger nicht demonstriert hat, wie er unter dem Verlust leidet.“

Damit Ihnen nicht passiert wie Deric White, können Sie sich unseren Ratgeber " Backup-Strategien mit iPhone und iPad " anschauen.

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