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Report: 1001 Xserve im Cluster

12.09.2007 | 12:03 Uhr |

Eines der ältesten Projekte, Macs zu Rechennetzen zusammenzuschalten, ist „Appleseed“ der Universität von Kalifornien. Hier wurden Power-Mac-Rechner der Prozessortypen G3 und G4 mit selbst gebastelten Applikationen zusammengeschaltet. Doch es gibt auch neuere Apple-Cluster.

Bilder der Virginia-Tech-Uni: Dort werkeln 1100 Xserve, die mit jeweils zwei 2,3 Ghz G5 Prozessoren ausgestattet sind. Als Betriebssystem kommt Mac-OS X 10.3.9 zum Einsatz.
Vergrößern Bilder der Virginia-Tech-Uni: Dort werkeln 1100 Xserve, die mit jeweils zwei 2,3 Ghz G5 Prozessoren ausgestattet sind. Als Betriebssystem kommt Mac-OS X 10.3.9 zum Einsatz.

Inzwischen unterstützt die aktuell benötigte Softwarekombination Mac-OS X 10.4 und liegt als Universal-Applikation für die Verwendung von Intel-Macs vor. Berühmtester Vertreter einer Apple- Cluster-Lösung ist die Installation der Virginia-Tech-Universität. Dort werkeln 1100 Xserve, die mit jeweils zwei 2,3 Ghz G5 Prozessoren ausgestattet sind. Als Betriebssystem kommt Mac-OS X 10.3.9 zum Einsatz. Im Ohio Supercomputer Centerfindet sich ein Cluster, der aus 32 Macs besteht, die mit G5-Prozessoren ausgestattet sind. Hauptsächlich dient das System für die Lösung biotechnologischer Aufgaben. Die Weltraumbehörde der USA, die NASA betreibt zwei Rechencluster bestehend aus Apple Rechnern. Einer davon befindet sich in New York, der andere in Washington. Der New Yorker Cluster besteht aus 32 Macs, die jeweils mit 1 Ghz schnellen G4-Prozessoren und 2 GB RAM ausgestattet sind. Der Washingtoner Cluster ist bei gleicher Topologie statt mit G4-Prozessoren mit 2 GHz schnellen G5-Dual-Prozessoren ausgerüstet und kommt auf 32 Rechner mit 64 Prozessoren. Die Universität von Illinois betreibt im Fachbereich „Computational Science and Engineering“ einen Apple-Cluster bestehend aus 768 XServes, die jeweils mit zwei G5-Prozessoren ausgestattet sind. So greift das System auf insgesamt 1536 Prozessoren zu. Auch in Europa finden sich Mac-Cluster. Die IRISA betreibt unter der Bezeichnung PARIS ein Rechennetzwerk für Physiksimulationen im Bereich Flugzeugentwicklung, Satellitenkonstruktion und Reifenentwicklung, das aus 33 Dualprozessor-X-Serves besteht. Jeder Xserve ist mit jeweils zwei 2 Ghz getakteten G5-Prozessoren ausgestattet. Verbunden ist das Rechenwerk mit dem französischen Grid-5000-Projekt, das Frankreich-weit 5000 Prozessoren an neun Standorten für die Erforschung der Technik der Netzwerkberechnung zur Verfügung stellt.

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