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Revolutionärer Mini-Chip von Hitachi

05.07.2001 | 00:00 Uhr |

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der japanische Elektronikkonzern Hitachi hat nach eigenen Angaben einen winzigen Chip entwickelt, der sich unter anderem für die Echtheitsprüfung von Geldscheinen oder Dokumenten nutzen ließe. Der "Meu" misst gerade 0,4 Millimeter im Quadrat und enthält 128 Bit ROM-Speicher sowie Wireless-Funktechnik mit 2,45 Gigahertz Frequenz und rund 30 Zentimeter Reichweite. Er ist laut Hersteller außerdem dünn genug, um ihn in Papier "einzuweben". Zum 1. Juli gründet der japanische Konzern eigens ein Tochterunternehmen namens Meu-Solutions. Dieses soll sowohl Hitachi-intern als auch mit externen Unternehmen die Weiterentwicklung des Produkts vorantreiben und Anwendungsmöglichkeiten erschließen.

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