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Revolutioniert die "Superformel" die Welt der Grafiksoftware?

17.03.2004 | 11:31 Uhr |

Glaubt man den vorab veröffentlichten Pressemitteilungen, dann hat eine kleine Softwareschmiede aus Antwerpen in Belgien eine der Sensationen der diesjährigen Cebit entwickelt.

Genicap ist die im vergangenen Jahr gegründete Firma der beiden Mathematiker Edwin Bastiaens und Johan Gielis. Letzterer hatte 1997 eine "Superformel" ersonnen, mit der sich praktisch jede Form durch Änderung von Variablen darstellen lässt. Variationen davon lassen sich anschließend durch Änderung von nur einem oder zwei Werten erzeugen.

Im Flandern-Pavillon (Halle 20, D12) der Cebit zeigt Genicap "Supergraphx"-Anwendungen dieser Formel in Gestalt eines Plug-ins für Adobes "Illustrator" sowie einer Standalone-Applikation. Die damit erzeugten 3D-Grafiken sind laut Hersteller teilweise um den Faktor 1000 kleiner als herkömmliche Dateiformate. Ebenfalls noch in diesem Jahr sollen weitere Plug-ins für "Photoshop" und Microsoft Office folgen, außerdem will Genicap seine Technik an interessierte ISVs (Independent Software Vendors) lizenzieren. (tc)

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