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Rezension: 10.5 Leopard von Uthelm Bechtel

10.12.2007 | 14:53 Uhr |

Sehr gute Querverweise und verständliche Anleitungen stehen etwas zu viel Historie und mitunter zu viel Theorie gegenüber.

Leopard10_5 von Uthelm Bechtel
Vergrößern Leopard10_5 von Uthelm Bechtel
© Walter Mehl

Um das wichtigste vorweg zu nehmen: Echte Fehler finden wir nicht im Buch von Uthelm Bechtel über Mac-OS X 10.5 Der größte Pluspunkt des Buches sind die gut nachvollziehbaren Schritt-für-Schritt-Anleitungen und die Querverweise am Rand der Texte. Allerdings muss sich das Auge etwas eingewöhnen; mein Auge zumindest hält die kleinen schwarzen Pfeilchen in der Randspalte am Anfang für Bildunterschriften.

Von diesem Lob ausgenommen sind besonders die historischen Kapitel am Anfang und einige einleitende Abschnitte - der historische Abriss wirkt auf uns einfach langweilig. Im Vergleich mit anderen neuen Bücher zu Mac-OS X 10.5 fällt auf, dass Bechtel wichtige Programme wie Mail, iChat, Safari und iTunes sehr kurz behandelt, während andere Autoren diesen Programmen, die bei Mac-OS X zum Lieferumfang gehören, fünf bis zehn Seiten mehr Beschreibung widmen.

Einigermaßen ärgerlich finden wir auch, dass der Fachbegriff "Privat" (für den privaten Ordner, den Mac-OS X für jeden Benutzer erstellt) erst auf Seite 128 erklärt, aber bereits ab Seite 76 verwendet wird.

Wir empfehlen deshalb eine etwas sprunghafte Nutzung des Buches: Zuerst wirft man einen kurzen Blick in das Kapitel "Willkommen!" auf Seite 68/69, denn dort bekommt man einen schnellen Überblick über den korrekten Ablauf des Rechnerstarts.

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