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Rezension: Adobe Acrobat 8 Professional

24.05.2007 | 16:41 Uhr |

Seit vielen Jahren begleitet das Autorenduo Anna Kobylinska und Filipe Pereira Martins das Programm Acrobat mit zahlreichen Büchern. Diese Erfahrung spiegelt sich auch in dem aktuellen Titel.

In „Adobe Acrobat 8 Professional“ gehen die beiden Autoren nicht nur auf die Änderungen und neuen Funktionen des Updates ein, sondern wollen vor allem zeigen, wie die Druckvorstufe von dem Programm profitiert. Dies machen sie gleich in ihrem Vorwort deutlich, in dem sie eine ganze Reihe von Vorteilen des Updates nennen. Dies sind neben der höheren Leistung (vor allem natürlich auf Intel-Macs) und der Integration zahlreicher Plug-ins von Drittherstellern vor allem die Möglichkeit, Acrobat 8 Pro mit JDF-gestützten MIS-Lösungen zu kombinieren, so dass aus dem Werkzeug zur Erstellung und Kontrolle von Druckdaten eine Lösung wird, die „die interne Produktion...an die externen Lieferanten und ihre Kunden“ koppelt. „Wenn Sie z. B. Bücher, Zeitungen, Magazine, Broschüren oder Verpackungen drucken, sorgt das JDF-gestützte MIS-System von Hiflex dafür, dass automatisch Papier nachbestellt wird, Toner vom Servicetechniker aufgefüllt wird, Kunden beliefert werden und vieles mehr.“

Spezialisten unter sich

Wer diese Vorstellung ganz spannend findet, wie der Rezensent jedoch zunächst nur Bahnhof versteht, dem sei vor allem Kapitel 13 über die JDF-gestützte Workflow-Automatisierung empfohlen. Denn tatsächlich nehmen die erwartungsgemäß ausführlich erklärten und mit vielen Abbildungen verdeutlichten Kapitel über die klassischen Aufgaben von Acrobat wie „Erstellen und Editieren von PDF-Dokumenten“, der Umgang mit Farbe und natürlich die Ausgabe nur rund zwei Drittel des mit einem Umfang von mehr als 850 Seiten gewohnt umfangreichen Werks ein. Der Rest widmet sich vor allem Workflow-Themen, in dem beispielsweise Automatisierungsprozesse eine große Rolle spielen. Gerade bei Druck und Druckvorstufe wird erbarmungslos kalkuliert, entsprechend wichtig ist hier die Effizienz. Und Kobylinska/Pereira Martins beschränken sich auch nicht auf die Möglichkeiten aus Acrobat heraus, sondern zeigen Möglichkeiten zur Automatisierung mit Automator, dem Mac-OS oder Erweiterungen von Drittherstellern.

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