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Mac-Verkäufe laut NPD Group stark rückläufig

18.03.2009 | 10:19 Uhr |

Die Verkaufszahlen im Apple-Desktop-Bereich brachen um 36 Prozent ein, während windows-basierte Rechner auch ohne Netbook-Verkäufe zulegten. Offenbar warten viele Apple-Kunden mit dem Kauf neuer Hardware und erst die Märzstatistik wird die Auswirkungen des neuen 17-Zoll Macbook Pros und der Desktop-Modelle zeigen.

Aufmacher Apple Bilanz
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Die Analysten der Marktforschungsfirma NPD Group haben aktuelle Verkaufszahlen veröffentlicht. Diese zeigen, dass selbst Cupertino ist nicht immun gegen die Wirtschaftskrise ist: Die Mac-Verkäufe im Februar sind um 16 Prozent zurückgegangen. Die Zahlen im Januar sahen noch weitaus besser aus und meldeten nur um sechs Prozent sinkende Verkaufszahlen.

Im Gegensatz zu Apples Verkaufszahlen haben laut den Unterlagen von NPD Group PC-Verkäufe deutlich zugelegt. Dank billigen Netbooks stiegen die Verkaufszahlen um 22 Prozent an. Im Einzelnen verkaufte Apple 7 Prozent weniger Laptops und 36 Prozent weniger Desktop-Rechner. Windows-basierte PC-Verkäufe hingegen legten bei Laptops 36 Prozent und bei Desktop-Rechners 10 Prozent zu. Auch ohne Einbeziehung der Netbooks legten die Laptop-Verkaufszahlen immerhin noch 16 Prozent zu.

Warum sind die Verkaufszahlen sinkend?

NPD Groups Statistiken beruhen auf Verkäufen über Apple Stores, Amazon und Best Buy . Offensichtlich verschieben viele Apple-Kunden den Hardwarekauf auf "später". Wie Steve Jobs im letzten Herbst während dem vierteljährlichen Konferenzgespräch mit Apples Investoren einräumte, suchen Apple Kunden nicht eine billigere Alternative, sondern warten lieber mit dem Kauf.

Im Februar wurde kaum neue Hardware von Apple eingeführt. Das im Januar auf der Macworld Expo angekündigte 17-Zoll Macbook Pro kam erst Mitte Februar in den Handel und die überarbeiteten D esktop-Modelle wurden in der ersten Märzwoche vorgestellt.

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